Über die Bärenschützklamm auf den Hochlantsch 1720 m (Grazer Bergland, Steiermark, Austria)

Written by Marli86. Posted in Tourenbuch

Dauer: ca. 5 – 6 Stunden Höhenmeter: 1262 m Ausgangspunkt: Bahnhof Mixnitz, 458 m Hinweis: Die Bärenschützklamm ist von 1. Mai bis 31. Oktober geöffnet! Eine kleine Gebühr wird für das Betreten verlangt, die sich aber auf jeden Fall auszahlt. Bester Zeitpunkt für die Wanderung: Frühling oder Herbst, da dort am meisten Wasser durch die Klamm fließt und dies die Tour besonders spektakulär macht. Nach einem rund 3/4 stündigen Fußmarsch vom Ausgangspunkt entlang des Mixnitzbaches erreicht man den Eingang zur Klamm. Danach gilt es rund 2500 Holzstufen zu überwinden, welche sich durch 200-300 m hohe Kalkwände winden. Gutes Schuhwerk und schönes, trockenes Wetter sind für diese Tour absolut erforderlich, da die Stufen ansonsten sehr rutschig und glitschig sind und somit leicht zum Verhängnis werden könnten. Die Tour durch die Klamm nimmt etwa 1 ½ Stunden in Anspruch, danach geht es durch einen kurzen Waldweg weiter „Zum Guten Hirten“, wo es die erste Möglichkeit zur Stärkung gibt, oder aber man wandert noch ein Stück weiter Richtung „Steirischer Jokl“ (Wallfahrtskirche Schüsserlbrunn) welcher ebenfalls für das Wohl der Wanderer sorgt. Danach gilt es noch ca. einen 1 ½ Stunden-Marsch bis zum Gipfel des Hochlantsch‘ zu überwinden. Von dort aus kann man unter anderem einen herrlichen Blick auf die Teichalm und dem dazugehörigen Teichalmsee genießen, ehe man den Rückweg antritt. Dieser führt zurück über den Zechnermoarweg zur Jausenstation „Zum Guten Hirten“. Von dort führt der Prügelweg weiter zurück zum Kassahaus der Bärenschützklamm. Als Alternative kann man auch einfach nur die Bärenschützklamm durchwandern, welche vor allem für Kinder (ab ca. 7 Jahre) ein aufregendes Erlebnis ist.

Fuscherkarkopf, 3331 m (Nationalpark Hohe Tauern, Kärnten)

Written by Marli86. Posted in Tourenbuch

Ausgangspunkt: Franz-Josefs-Höhe, 2369 m Höhenmeter: 962 m Dauer: ca. 6 Stunden Den Ausgangspunkt Franz-Josefs-Höhe erreicht man über die durchaus sehenswerte und aussichtsreiche Großglocknerhochalpenstraße (Achtung: Mautgebühr!). Von dort aus, sollte man noch unbedingt den atemberaubenden Blick auf den Großglockner und seine Gletscherzunge genießen, ehe man sich auf den Weg durch den Gamsgrubenweg Richtung Fuscherkarkopf begibt. Die frischen Temperaturen in diesem Tunnelweg sollte man keinesfalls unterschätzen und deshalb unbedingt eine Regenjacke im Rucksack vor Wanderantritt verstauen auch zum Schutz vor den Tropfen die in regelmäßigen Abständen auf diesem Weg von der Decke tropfen. Der  Weg unmittelbar nach dem Gamsgrubenweg ist anfangs ein leicht zu bewältigender Stein-/Kiesweg, mit Ausblick auf eine wunderschöne Flora rechts, die auch mittels Hinweistafeln gekennzeichnet und erklärt wird, während man links runter blickt auf die Gletscherzunge des Großglockners. Mit etwas Glück gelingt es in dieser Region auch, ein paar Murmeltiere vor die Linse zu bekommen. Nach rund einer ¾ Stunde gemächlichem Dahinwandern zweigt der Weg nach rechts ab und beginnt steil anzusteigen. Die Tour enthält ab diesem Abschnitt auch ausgesetzte Stellen, an denen aber Seile zur Zuhilfenahme befestigt sind. Von der Spitze des Fuscherkarkopf’s hat man einen wunderschönen Ausblick auf den Großglockner für den sich die Mühe lohnt. Für den Aufstieg benötigt man ca. 3 h, nach dem Abstieg kann man sich noch mit einem wohltuenden Fußbad im eiskühlen Gletscherbach am Fuße des Fuscherkarkopf’s belohnen. Kletterausrüstung ist nicht notwendig, mit etwas Geübtheit, Ausdauer und Trittsicherheit sollte diese Etappe für keinen Wanderfreund ein Problem sein. Tipp: genug zu trinken und Essen einpacken, denn Hütte gibt es auf dieser Tour keine!

Tongariro Crossing (Neuseeland, Nordinsel)

Written by Marli86. Posted in Tourenbuch

Mit einer Streckenlänge von 19,4 km wird das Tongariro Crossing gerne als schönste Tageswanderung Neuseelands angepriesen. An einem schönen Tag nehmen bis zu mehrere 100 Wanderlustige dieses Abenteuer auf sich. Der Weg ist sehr gut markiert und unverfehlbar. Ausgangspunkt für diese Wanderung quer durch aktives Vulkanland ist das Mangatepopo Valley. Diesen Ort erreicht man via Shuttlebus, der aus diversen Orten der Umgebung früh morgens losfährt und die Wanderer am Ende der Strecke am Nachmittag/Abend wieder abholt. Wichtig ist dabei sich im Vorhinein über die Buszeiten zu informieren, der letzte Bus fährt gegen 17:00 Uhr, d.h. wer zu spät kommt ist gezwungen die Nacht im Freien zu verbringen! Auch wenn die Wettervorhersage sonniges, warmes Wetter prophezeit sollte man die kühlen Temperaturen in der Früh nicht unterschätzen und auch im Hochsommer für alle Fälle Mütze, lange Hose, Fleecejacke und vor allem Windjacke dabei haben. Als sehr vorteilhaft für diese Tour erweisen sich Wanderstöcke, da sie guten Rückhalt in dem losen Geröll bieten, aus dem der Weg sehr oft besteht. Vom Mangatepopo Valley geht es zunächst unter leichtem Anstieg bis zu den Soda Springs. Danach gibt es die Möglichkeit das Tongariro Crossing gleich fortzusetzen, oder noch einen ca. 2,5 h Abstecher zum Mt. Ngauruhoe (2291 m) dem Schicksalsberg aus „Herr der Ringe“ zu machen. Eine leichtere Alternative dazu wäre der Mt. Tongariro (zusätzlich ca. 1,5 h). Der Aufstieg auf den Mt. Ngauruhoe erweist sich als sehr anspruchsvoll und mühselig, da der Weg vorwiegend aus losem (Lava)Geröll besteht, d.h. bewegt man sich 2 Schritte vor rutscht man einen wieder zurück. Die Strapazen lohnen sich aber auf jeden Fall, den der Ausblick von der Spitze ist atemberaubend und der Abstieg eine lohnenswert abenteuerliche Rutschparty. Wieder am Fuße des Mt. Ngauruhoe angekommen, geht es weiter entlang des Tongariro Crossing. Es folgt ein steiler Aufstieg über die sogenannten Devil’s Staircase, auf den 1600 m hohen Sattel, von dort über den Südkrater bis zum höchsten Punkt des Wanderweges, dem 1886 m hohen und immer noch aktiven Red Crater. Ein entscheidender Punkt, denn falls man das Gefühl hat die Tour nicht zu schaffen, ist hier die letzte Möglichkeit umzukehren. Ansonsten führt der Weg weiter zu den Emerald Lakes mit seinen schwefeligen Uferrändern. Die Strecke fällt hier entlang des Blue Lake zur Ketetahi-Hütte ab. Gutes Schuhwerk ist hier absolut erforderlich, da der Abstiegsweg wieder aus losem Geröll besteht und man sich vorwiegend rutschend fortbewegt. Danach kreuzt der Weg ein privates Grundstück mit heißen Quellen, bevor er sich auf den in 800 m Höhe im Wald befindlichen Ketetahi Car Park hinunter windet. Wichtig! Genug Trinkwasser mitnehmen, nachfüllen ist nämlich auf der ganzen Strecke nicht möglich. WC gibt es nur am Beginn der Strecke und auf der Ketetahi Hütte! Zeitplanung des Department of Conservation
  • Parkplatz SH47 (Mangatepopo Valley )- Soda Springs: 1-1,5 Stunden
  • Soda Springs – South Crater: 1 Stunde
  • South Crater – Red Crater: 1 Stunde
  • Red Crater – Emerald Lakes: 10 Minuten
  • Emerald Lakes – Ketetahi Hut: 1,5 Stunden
  • Ketetahi Hut – Parkplatz SH46: 2 Stunden
Dauer (inkl. Mt. Ngauruhoe): ca. 9 Stunden Länge: 19,4 km

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