Im Herzen der Dolomiten – Alta Via Tour

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Hütte endet, gehört höch­stens ein leichter Schlafsack zum Ge­päck komfortbewußter Bergfreunde. Ansonsten genügt die übliche Gebirgs­tourenausrüstung und gegebenenfalls ein Klettersteiggeschirr. Lediglich eine kurze Hose ist in Anbetracht des oft warmen Wetters ratsam. Ferner er­leichtert ein Kompaß die Orientierung an manchen Wegkreuzungen.

Anreise: Von der Brennerstrecke bei Brixen abzweigen und durch das Pustertal nach Toblach. Von dort über Cortina d’Ampezzo nach Pieve di Cadore.

Karten: Tabacco-Wanderkarte, Blatt 1 (1:50 000); Tabacco-Wanderkarte, Blatt 2 (1:25 000). Diese sind in Deutschland nur schwer erhältlich und sollten daher bei der Anreise in Corti­na gekauft werden.

7. Etappe: Rifugio Galassi ‑ Rifugio Antelao

Wer sich den Anforderungen eines mit­telschweren Klettersteigs nicht gewach­sen fühlt oder in ungünstiges Wetter gerät, sollte die folgende Etappe auf Variante A oder B umgehen.

Zunächst folgt man dem Weg 250 unter­halb des Antelao-Nordgrats aufwärts bis kurz vor die Zunge des kleinen Antelao­Gletschers. Unterhalb dieser quert man über Geröll, anschließend über rippen­förmigen Gletscherschliff bis an den Fuß einer mäßig steilen, gutgestuften Plattenwand. Der Weg ist zwar durch Stahlseile gesichert, aber vor allem im oberen Teil führen diese vollkommen praxisfern durch enge Kamine, in denen man auch mit schmalen Rucksäcken unweigerlich hängenbleibt. Wesentlich problemloser — aber technisch etwas an­spruchsvoller — ist es, die Wand neben der Seilführung frei zu durchklettern (etwa 2 — ). Der gutgriffige Fels bereitet dabei viel Vergnügen.

Wenn auch technisch nicht schwierig, aber für Ungeübte doch etwas heikel sind dagegen auf der anderen Seite beim Abstieg einige rundgewaschene, steile Wasserlaufrinnen, in denen man sauber auf Reibung absteigen muß. Für schwä­chere Teilnehmer wäre auf diesen 30 bis 40 Metern eventuell eine Sicherung an­gebracht. Der Weg führt über einen weiteren Anstieg zur Forc. Pivia pro­blemlos zum schmucken Rif. Antelao. Gehzeit: etwa 4 1/2 bis 5 Stunden

8. Etappe: Rifugio Antelao ‑ Pieve di Cadore/Calalzo

Ein langer Abstieg mit fesselnden Aus­blicken auf dem Weg 250 bis zur Forc. Antracisa und von hier weiter auf Weg 252 bis Pieve di Cadore bildet den Abschluß dieser ungewöhnlich genuß­reichen Rundtour.

Gehzeit: etwa 3 1/2 Stunden

Variante A

Sie beginnt schon in der 6. Etappe nach dem Abstieg vom Rif. Chiggiato. An der Brücke des Rio Diassa geht man das Sträßchen links abwärts bis zur Bar Pineta und übernachtet dort. Am näch­sten Tag folgt man dem Lauf des Rio Duranno auf Weg 258 aufwärts. Hier hält man sich ein gutes Stück vor dem Talschluß an die Markierungen, die links steil den Hang hinauf zu einer deutlich erkennbaren Scharte führen. Hier hat man bereits den Anschluß an den Weg der 7. Etappe zum Rif. Antelao auf Weg 250 wiedergewonnen.

Variante B

Dieser Weg ist vor allem bei Schlecht­wettereinbruch zu empfehlen. Er führt vom Rif. Galassi auf Weg 227 über die Forc. Piccola zum Rif. S. Marco und weiter zum Rif. Scoter. Von dort aus steigt man nach S. Vito ab und fährt mit dem Bus zum Ausgangsort zurück.

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 

 
 

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