Im Herzen der Dolomiten – Alta Via Tour

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somit zum Anstieg auf das Rif. Padova.

Der Originalweg würde zwar noch die Cap. Tita Barbara berühren, die Tour jedoch um einen weiteren Tag verlän­gern und wäre vom späten Nachmittag an kaum noch zu schaffen. Daher gehen wir also nach der erwähnten Brücke wenige Meter gerade aufwärts bis zu ei­nem Querweg. Diesem folgen wir links, und kurz danach leitet uns die gute Markierung wieder rechts in ein bewaldetes Tal (Weg 347). Nach etwa 45 Minuten mündet der Weg auf das Hüt­tenzufahrtssträßchen. Wiederum unge­fähr eine dreiviertel Stunde später wei­sen an einer Weggabelung Schilder in beide Richtungen zum Rif. Padova. Wir wählen den kürzeren Weg rechts, der zu­nächst dem Wasserlauf folgt und schon prachtvolle Ausblicke auf die Spalti di Torro bietet. Zuletzt geht es noch steil zur herrlich gelegenen Hütte empor. Hier umrahmen Spalti di Torro im Sü­den und Monfalconi im Südwesten als bizarre Silhouette den Talschluß.

Gehzeit: etwa 21/2 Stunden

Im Herzen der Dolomiten  - Alta-Via-Tour 01 topo2. Etappe: Rifugio Padova—Rifugio Giaf

Von der Hütte aus führt die zu Beginn etwas unklar bezeichnete Route zu­nächst etwa 200 Meter nach Süden den Hang hinauf. Dann biegt in östlicher Richtung der Weg zur Forcella Scoda-vacca ab. Zunächst im Wald, später durch latschenbewachsene Hänge und Schuttflächen folgen wir den guten Mar­kierungen steil aufwärts. Nach etwa zwei Stunden tritt man in die gewaltige „Säu­lenallee“ der Forc. Scodavacca ein. Eine ausgiebige Rast an diesem Höhepunkt des Weges sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, zumal der Rest der kurzen Etappe in nur fioch einer starken Stunde zum Rif. Giaf führt.

Gehzeit: etwa 3 bis 31/2 Stunden

3. Etappe : Rifugio Giaf ‑ Rifugio Tenente Fabbro

Nach zwei „Eingehtagen“ ist nun ein et­was strammerer Abschnitt fällig, der sich vollständig mit einer Teilroute der Alta Via 6 deckt. In nordöstlicher Richtung verlassen wir das Rif. Giaf und gehen auf gutbezeichnetem Weg abwechselnd auf und ab durch Wald und Schuttkare zum Passo Mauria, an dem ein Restau­rant liegt. Gegenüber der Gasthauster­rasse zieht sich eine Pfadspur an einem Kreuz vorbei zunächst nach links, dann in einem schwachen Rechtsbogen über den kleinen, bewaldeten Hügel hinweg und trifft nach etwa fünf Minuten auf das rechts nach Stabie führende Sträß­chen. Von Stabie aus weist noch eine gute Bezeichnung zur Doana hin. Im Herzen der Dolomiten  - Alta-Via-Tour 02 topoDoch etwas später heißt es aufgepaßt, denn die Markierungen sind vorrangig für die entgegengesetzte Gehrichtung gedacht. Etwa eine gute halbe Wegstunde nach Stabie führt der Weg an einer auffallend glatten, steilen Felsschulter entlang. Kurz danach flacht die Bergseite etwas ab. Hier ist — aus unserer Gehrichtung gesehen — auf die Rückseite eines dicke­ren Stammes der große rote Hinweis „Passo Mauria“ mit Pfeil aufgemalt. An dieser Stelle führt der schmale Pfad links steil bergauf zur Costa Bordona, über Col Pioi, Passo del Landro und am Westrücken des Monte Colrosolo ent­lang auf einem grandiosen Panorama­weg zur Casera Doana.

Wer zuvor auf dem ebenen Weg ab Stabie versehentlich zu weit gegangen ist und an den Rio Purone gelangt, sollte auf jeden Fall umkehren und die 15 Wegminuten zur genannten Abzwei­gung zurückgehen, obwohl am Wasser­lauf aufwärts noch Markierungen und der Hinweis „Doana“ zu finden sind. Die Zeichen verlieren sich jedoch später, und es erfordert viel Orientierungsver­mögen, im weglosen Gelände den An­schluß an einen alten Kriegsübergang östlich der Casera Doana zu finden. Der Weg folgt nun dem Zufahrtssträß­chen der Käserei im Bogen zunächst eben und leicht abwärts, dann steil das Val Bosconegro hinunter, bis von rechts eine weitere Schotterstraße einmündet.

Hier gehen wir kurz links durch eine S-Kurve und über eine Brücke. Nun ste­hen wir vor dem Ausgang des verträum­ten Val di Roda. Noch etwa 20 Meter das Sträßchen entlang, und wir gelangen zum Wanderweg. Mit einer halben Stun­de Aufstieg geht die ausgefüllte Tages­etappe zu Ende. Oben betreten wir die Straße und gehen noch wenige hundert Meter nach rechts eben zum Rif. Tenen­te Fabbro hinüber.

Gehzeit: etwa 7 Stunden

4. Etappe : Rifugio Tenente Fabbro—Laggio/Vigo

Zunächst folgt man der Straße wieder – zurück bis auf die Paßhöhe und noch etwa 600 Meter weiter bis zu einem abgeschrankten Seitenweg. Diesem fol­gen wir ungefähr zehn Minuten rechts hinauf bis zu einer Gabelung, von der die Markierungen links leicht abwärts in eine Wiesenmulde mit einer Ruine füh ren. Rechts an dieser vorbei gehen wir steil aufwärts zur Forc. Cima Rosso und genießen den Blick auf die Brentoni­gruppe im Norden.

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 

 
 

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