DAS KARTENLESEN (2)

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Für Bergwanderer und Bergsteiger gehören die Höhenlinien mit zum Wichtigsten auf einem Kartenblatt. Wie entstehen solche? Sie erhalten sie, wenn Sie alle gleich hoch befindlichen Punkte über dem Meeresspiegel mit gedachten Linien ver­binden. Worüber diese Aufschluß geben, erfahren Sie in dieser zweiten Folge über das Kartenlesen.

1 Je dichter die Höhenlinien auf der  Karte, desto steiler  ist das Gelände, Demnach: Je größer der Abstand zwischen den Höhenlinien auf dem Kartenblatt, umso flacher sind diekartenlesen 01-01 Hänge in Wirklichkeit. Sie werden zwar nicht exakt die tatsächli­che Steilheit des Gelän­des in Graden feststellen können, wohl aber, ob es sich um einen flachen, mäßig steilen, steilen, oder gar um einen sehr steilen Hang handelt

 

2 Höhenlinien geben  auch über Gelände­formen Aufschluß. So zum Beispiel über nach innen oder nach außen gewölbte Hänge, Kuppen, Rücken, Grate, Plateaus, größere Grä­ben und anderes mehr. Mit Hilfe der Höhenlinien könnte ein sehr geübter Kartenleser sogar ein Bergprofil zeichnen. Zu­mindest kann er sich die Gestalt eines Berges recht gut vorstellen.

 

kartenlesen 03-033 Mit Karte und Hö­henmesser können  Sie Ihren Standpunkt  genau feststellen. Da die Höhenmesserweisungen vom Luftdruck abhängig sind, ist es not­wendig, das Gerät amkartenlesen 02-02 Ausgangspunkt exakt einzustellen. Bei auf der Karte verzeichneten und im Ge­lände eindeutig als solche erkannten Vermessungs­punkten müßte der Hö­henmesser dann eventuell nachgestellt werden.

 

4 Die Karte gibt kei­nen Aufschluß über  Schwierigkeiten. Wenn jedoch zum Bei­spiel ein Steigdurch eine Felszeichnungverläuft, müssen Sie mitluftigen Passagen rechnen. Sehr gute Karten zeigen auch Eisbrüche und Spalten­zonen auf Gletschern (die freilich fortwährend Änderungen unterworfen sind). Die tatsächlichen Schwierigkeiten einer Tour erfahren Sie aus einem Gebietsführerwerk.

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 

 
 

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