BRANDENBERGER ACHE – Durch die Urlandschaft Tirols

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Soviel über die Brandenberger Ache auch geschrieben wurde und soviel faszinierende Bilder und atemberaubende Filme aus Kaiser­klamm und Tiefenbachklamm den Wildwasserfahrer je nach Fahr-können schockten oder beglückten, so wenig ist die Mehrzahl der Kanuten über den Gesamtverlauf des durch eine Landschaft der Superlative hindurchführenden Flusses informiert. Die zögernde Haltung, die manchmal selbst gute Fahrer gegenüber einem Besuch ,der Brandenberger Ache einnehmen, hängt ursächlich mit Nachrich­ten über tödliche Unfälle und mit veröffentlichtem Bildmaterial aus den Extremstellen der Schluchten zusammen. Trotzdem ist sie unberechtigt. Denn nur vier der insgesamt 28 Kilometer langen Strecke bieten ungewöhnliche, wirklich nur dem routinierten und konditionsstarken Fahrer vorbehaltene Schwierigkeiten. Die restli­chen 24 Kilometer schenken reinstes, nur von ganz wenigen Gewäs­sern überbietbares Fahrvergnügen in einer der letzten großen Ur­landschaften Tirols.

Ob die bestehenden Pläne zur Verbauung des unteren Teils der Ache realisiert werden, steht zwar noch nicht endgültig fest, muß aber nach Lage der Dinge wohl befürchtet werden. Wer daher  ursprünglichstes, im wahrsten Sinne des Wortes mitreißendes Wildwasser erleben oder wenigstens von den sicheren Triftsteigen aus sehen und hören will, der sollte möglichst bald Kramsach oder Brandenberg als Ziel einer mit Sicherheit lohnenden Kanuwoche wählen.

Die Einbootstelle etwas unterhalb des Zusammenflusses von Wei­ßer und Roter Valepp wird über gebührenpflichtige Straßen entwe­der vom Tegernsee oder vom Spitzingsee her erreicht. Die Begleit­fahrzeuge fahren dann über Rottach, Sylvensteinspeicher, Achental und Steinberg bis zur Schranke oberhalb Kaiserhaus, wo sie die Bootsfahrer noch einige hundert Meter vor dem Eingang zur Kaiser­klamm erwarten. Sollte die schmale Straße zwischen Steinberg und Pinegg aus irgendwelchen Gründen nicht befahrbar sein, dann müßte man über Jenbach und Kramsach zum Kaiserhaus fahren.

Schon etwa einen Kilometer nach dem Start muß eine hohe und unbefahrbare Bachsperre linksufrig über Felsen umtragen werden. Unter dem Abbruch kann man über einen Felsvorsprung leicht wie­der ins Unterwasser rutschen. Nun folgt eine landschaftlich wie technisch ganz hervorragend schöne, etwa sechs Kilometer lange, von baumbestandenen Steilfelsen eingeengte Schluchtstrecke, die von mehreren in den Fluß stürzenden Wasserfällen ihren besonde­ren Akzent erhält. Im unteren Drittel der oft klammartigen Schlucht signalisiert zunehmende Verblockung eine etwa 200 Meter ‚lange Gefällzone, die vor einer Befahrung vom linken oder vom rechten Ufer aus besichtigt werden sollte (IV). Nach dem Passieren eines Stegs wird bald darauf — wiederum auf leichterem Wasser — die Erzherzog-Johann-Klause erreicht. Wer den Abfall nicht fahren möchte (was bei höherer Wasserführung wegen des Rückstaus ge­fährlich werden könnte), bootet 50 Meter vor der Klause rechtsufrig aus. trägt das Boot über einen kurzen Steilpfad auf den Wanderweg und über die Klausbrücke zum linken Ufer, wo wieder eingesetzt wird.

Nun neuerlich auf bewegtem, teilweise leicht verblocktem Wildwas­ser (II bis III) in der durch Forststraßenbau leider beeinträchtigten Schlucht annähernd fünf Kilometer bis zu einer Brücke. Dann noch etwa 300 Meter weiter Ibis auf die Höhe der Forstschranke, wo üblicherweise die Begleitfahrzeuge stehen. 500 Meter danach be­ginnt die Kaiserklamm. Wenn auf deren Befahrung verzichtet wird, werden die Boote zur Straße getragen und die anderthalb Kilometer lange Klamm mit dem Auto umfahren.

Wird ,die Kaiserklamm in die Befahrung eingeschlossen, dann fährt man von der erwähnten Brücke bis zu einem stabilen Steg am Beginn des Triftsteigs weiter. Hier steht man nun unmittelbar vor einer schwer verblockten Barriere mit hohen Abfällen direkt am Ein­gang der Kaiserklamm. Die folgenden 500 Meter bieten schwierig­stes, verblocktes und gefällstarkes Wildwasser in der sich bis auf wenige Meter verengenden Schlucht (V). Nach einem drehenden Abfall links von einem gewaltigen Block erreicht man den zweiten, technisch etwas leichteren, aber immer noch sehr anspruchsvollen Teil der Klamm. Schon vor dem Schlachtausgang gehen die Schwie­rigkeiten zurück, un,d kurz danach kommt man zum Weiler Kaiser­haus.

Die nächsten zwei Kilometer führen unschwieriges

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