NOTFALL APP der BERGRETTUNG TIROL

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In der Not am Berg hilft die

richtige NOTFALL – APP der

Bergrettung Tirol

Verletzt, verirrt und dann auch noch verwirrt. Welcher Notruf ist zu wählen? Keine Ahnung 122, 133, 144 oder doch 112 (Euro-Notruf) oder war da nicht auch noch was mit 140 (Alpinnotruf)? Hmmm, gibt es da nicht eine App am Handy, welche meine Position per GPS Daten übermittelt?

Bei Unfällen am Berg gibt es mehrere Möglichkeiten die Rettungskette in Gang zu setzen.

Die App!!! Die Bergrettung Tirol bietet ein Programm für Smartphones kostenlos zum Herunterladen an. Nach dem Download sind nur noch persönliche Daten auszufüllen und dann ist die App einsetzbar. Im Notfall werden per Knopfdruck GPS-Koordinaten und Personendaten (Name, Adresse, Handynummer, Batterieladestand) per Internet oder SMS zur Leitstelle übertragen. Zudem wird dann auch noch eine Telefonverbindung zur Leitstelle aufgebaut.

Bevor man jedoch den Notruf absetzt sollte man sich schnell über folgende Fragen Gedanken machen:

–          Wo befindet sich der Patient?

–          Ausgangsort? Ziel?

–          Auf welchem Weg, Steig?

–          Wie lange unterwegs?

–          Wetter, Dunkelheit?

–          Wie lange ist der Notfall her?

–          Wie ist der Zustand des Patienten? Ist er absturzgefährdet? Ist er bewusstlos?

Die oberste wichtigste Regel!!! Nie das Gespräch von sich aus beenden, sondern die Leitstelle beendet das Gespräch!!!

Wenn ein Hubschrauber benötigt wird, was die Leitstelle entscheidet, wie weise ich diesen ein? Wenn der Hubschrauber anfliegt, muss er eingewiesen werden. Beide Arme in die Höhe wie ein „Y“ heißt „YES“, „Ja hierher, hier landen!“. Ein Arm oben und einer nach unten gestreckt bedeutet „N“ = „NO“, „Wir brauchen keine Hilfe. Hier nicht landen!“ Bei der Landung kniet sich der Einweiser mit dem Rücken zum Wind auf den Boden. Er darf sich nicht bewegen, bis der Hubschrauber gelandet ist. Der Hubschrauberpilot benutzt nämlich den Einweiser als Referenzpunkt.

Peter Veider, Geschäftsführern der Bergrettung Tirol sagt: „Das Wichtigste bei einem Notfall am Berg ist, die Situation richtig zu erfassen!“ Jeder der sich im alpinen Bereich bewegt, sollte die grundlegendsten Notfall-Maßnahmen im Schlaf ausführen können.

Die zuverlässigste Methode, auf sich und seine Verletzung aufmerksam zu machen, ist die modernste. Rettung auf Knopfdruck!!! Die Notfall-App der Bergrettung Tirol sendet ein Signal an die Leitstelle Tirol, welches zusätzlich zu dem Verletzungsmuster die Position des Verletzten mittels GPS-Daten durchgibt. „Wir wissen dann sofort, wo der Verletzte liegt und können gezielt ausrücken“, beschreibt Veider den Vorteil. Wenn keine Internet-Verbindung besteht, übermittelt das Programm per SMS-Nachricht die Positionsdaten. Außerdem wird eine Telefonverbindung zur Leitstelle aufgebaut. Dies ist ein neues und vielleicht auch das stärkste Glied in der Rettungskette – aber wohl auch noch das unbekannteste.

Wer die Notfall-App nicht installiert hat, dem bleibt natürlich die Möglichkeit anzurufen. Die Verwirrung beginnt aber nicht erst, wenn plötzlich jemand auf italienisch sich am anderen Ende meldet, sondern schon bei der Auswahl der Telefonnummern. Die Notrufnummer der Bergrettung in ganz Österreich lautet 140!!! Diese Nummer verbindet einen sofort zur Rettungsleitstelle. Mit dem Euro-Notruf 112 wird eine Verbindung mit der nächsten  Polizeileitstelle aufgebaut, wo möglichst auch nach Italien, und diese wiederum muss den Anruf an die Rettungsleitstelle weiterverbinden.

Wenn man über deinen Anbieter kein Netz hat, ist es möglich über ein fremdes Netz zu telefonieren. Dieser Anruf funktioniert dann nur über den Euro-Notruf 112. Veider erklärt: „Wir hätten gerne, dass auch der Alpinnotruf 140 über fremde Netze geht, aber das will das Innenministerium offenbar nicht!“ Dort werde der Euro-Notruf forciert.

Sollte überhaupt kein Handynetz in Reichweite sein, so rät der Bergretter, sich seinem natürlichen Antrieb ein wenig zu widersetzen und in diesem Falle nicht Richtung Tal gehen, sondern eher weiter hinauf, denn in der Nähe der Gipfel ist oft eine bessere Netzabdeckung zu erwarten!“

Ob die Retter zu Fuß oder aus der Luft anrücken, entscheidet sich nach dem Notruf. Für den Hubschrauber-Anflug sollte man jedoch gleich doppelt gerüstet sein. Das richtige Einweisen ist die eine Sache, das Finanzielle die andere. Die Einsätze der Hubschrauber im alpinen Gelände sind nicht kostenlos. Eine Bergekostenversicherung muss extra abgeschlossen werden.

Allein das Wissen, wie die Rettungskette perfekt in sich greift, hilft, im Notfall die notwendige Ruhe zu bewahren.

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© grisu

Notfall App der Bergrettung Tirol

 

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