Lienz

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dem Dölsacher zusammen mit Ang Choppal und Hermann Neumair die erste Ersteigung des ausgesprochen schwierigen Fang (7647 Meter) im Annapurna Himal. An den Civetta­Nordwestabstürzen fielen Sepp Mayerl zwei Neutouren zu: der »Weg der Freunde« (zusammen mit Reinhold Messner, Heini Holzer und Renato Reali) in der Nordwestwand des Haupt­gipfels, und der »Günther-Messner­Gedächtnisweg« an der Punta Civetta. Mayerl ist als Kirchturmrestaurator auch beruflich in luftiger Höhe unterwegs.

Brauchtum

Das »Krampus-Laufen« am 5. Dezember mit seinen furchteinflößenden Holz­masken entstand aus den Geisteraustrei­bungs-Riten längst vergangener Zeiten. Anfang Mai feiert Lienz die Floriani­prozession mit einer Messe auf dem Hauptplatz.

Am Vorabend des Herz-Jesu-Festes, Mitte Juni, brennen auf den umliegen­den Berggraten Herz-Jesu-Feuer — ein stimmungsvoller Anblick von der Stadt aus.

Bergsteigerschule

Die »Alpinschule Lienz« unter der Leitung des staatl. geprüften Berg- und Skiführers Leo Baumgartner A- 9900 Gaimberg, [email protected] +43.4852.68770, +43.664.2204573

Alpinschule Glocknerprofis: http://www.glocknerprofi.at/

Alpinschule Bergstatt Lienz :  Frau Lisi Steurer,  Kranewitweg 5,  9900 Lienz, Österreich, Tel.: +43(664)5165835 http://www.bergstatt.at/

Camping

In der Umgebung von Lienz gibt es fünf Zeltplätze: Camping »Dolomitenrast« in Debant, ganzjährig geöffnet; Camping »Sun Valley« an der B 108, geöffnet von Mai bis September; Camping »Seewiese« am Tristacher See, nur im Sommer geöffnet; Camping »Gasthof Falken« am südlichen Ortsrand von Lienz, ganzjährig betrieben; »Südalpen-camping« in Leisach bei Lienz, geöffnet vom 1. Mai bis zum 30. September. http://www.herold.at/gelbe-seiten/lienz/campingpl%C3%A4tze/

Drachenfliegen

Der Erste Osttiroler Drachenfliegerclub Lienz betreibt eine Drachenflugschule mit Ganzjahresprogramm. Vorsitzender ist Bruno Girstmair, Beda-Weber-Gasse 4, Telefon 00 43 (0) 676 / 477 57 83 http://flugschule-lienz.at/

Eisklettern

Die Möglichkeiten sind reichlich: 200 bis 400 Meter hohe gefrorene Wasser­fälle an den Westhängen über der Iseltalstraße; zu den beliebtesten gehört ein etwa 200 Meter hoher und 50 Meter breiter Fall mit größtenteils senkrechtem Eis. Etwa drei Kilometer südlich von Matrei (Osttirol) befinden sich die meisten Möglichkeiten. Auch beider­seits des Felbertauerntunnel-Nordportals bilden sich bis zu 200 Meter hohe Eiskaskaden.

Essen und Trinken

Typische Tiroler Gerichte wie Speck­knödel, Tiroler Gröstl oder Schlipf-krapfen gibt es natürlich in fast allen Speiselokalen von Lienz. Beliebt ist die »Tiroler Stube« am Südtiroler Platz. Als originale Getränkespezialität gibt es den »Pregler«, einen hausgebrannten, un­verfälschten Obstschnaps von den Bauern der Lienzer Umgebung.

Geschichte

Im Jahr 1242 wurde die Stadt am Zusammenfluß von Drau und Isel erstmals erwähnt. Lienz gehörte den Grafen von Götz auf Schloß Bruck, unter denen die Stadt einen wirtschaft­lichen und kulturellen Höchststand erreichte. Nach dem Tod des letzten Grafen am 12. April 1500 sank Lienz bald zum Provinzstädtchen herab, kam zu Tirol und wurde 1809 von den napoleonischen Kriegen gebeutelt. Das Lienzer Becken war Schauplatz wüster Kämpfe. Ein Tiroler Schützenaufgebot wollte dem französischen General Rusca den Vorstoß ins Pustertal und damit den Weg über den Brenner nach Innsbruck verstellen. Natürlich war der Wider­stand vergebens. Lienz erlangte erst nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft wieder seine Unabhängig­keit. Als 1871 die Pustertalbahn eröff­net wurde, begann der touristische Aufschwung der Stadt. Die Einwohner­zahl stieg von etwa 2000 des Jahres 1850 auf 4300 bis zum Jahr 1900 an. Nach dem Ersten Weltkrieg, als Südtirol an Italien abgetreten werden mußte, blieb Lienz bei Österreich, geriet jedoch aus touristischer Sicht in die Isolation. 1967 wurde der Felbertauerntunnel eröffnet, was Osttirol und Lienz wieder in den Blickpunkt rückte. Heute ist der Frem­denverkehr entscheidender Wirtschafts­zweig für die »Dolomitenstadt«.

Hütten

In den Lienzer Dolomiten: Dolomiten­hütte, 1620 Meter (16 Betten, 20 Matratzen; Touren: Rauchkofel, Weiß­stein, Auerlingköpfl) — Hochstadelhaus, 1780 Meter (73 Betten und Matratzen; Touren: Hochstadel, Rudnigkofel) — Karlsbader Hütte, 2260 Meter (100 Betten und Matratzen; Touren: Laserz­wand, Teplitzer Spitze) — Kerschbau­meralm-Schutzhaus, 1902 Meter (55 Betten und Matratzen; Touren: Spitz­kofel, Große Gamswiesenspitze).

In der Schobergruppe:

  • herbert zambra esso linz
  • berglental meilerhütte mit dem fahrrad
  • peter habeler und blasl sepp
  • lienz
  • blasl sepp mayerl krone
  • sepp mayerl
  • messner zur beisetzung in dölsach von sepp mayerl
  • pension lhotse shar
  • bergfreunde lienz
  • bergsport lienz helme

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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