Suchaktion nach abgestürztem Frosch in den Tiroler Bergen

  • 10. April 2012
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Mehrstündige Suchaktion nach abgestürztem Stofftier
Für die Suche nach ihrem Plüschtier im Wilden Kaiser gab eine Familie aus Deutschland €850.- aus,
denn der Frosch ist bei ihnen König!

 

Es war eine der ungewöhnlichsten Rettungsaktionen in den Tiroler Bergen. In Going am Wilden Kaiser, Kaisergebirge, Ellmauer Halt, kletterte am 3. November 2011, eine Familie im Gebiet herum. Wie immer mit dabei der knallgrüne Frosch mit Knopfaugen. Seit die Kinder aus dem Haus sind, ist das Stofftier ein ewiger Begleiter und auch „Mediator“ des Ehepaars. Der geliebte Plüschfrosch ist ein Talismann der Familie, seit 20 Jahren. Auf dem Gipfel sorgte ein Windstoß dafür, dass der Frosch abstürzte. „Mein Mann und ich, wir waren wirklich geknickt und traurig.“ Eine Suchaktion brachte anfangs keinen Erfolg. Die Geschichte ließ dem Ehepaar keine Ruhe. Am 12. und 13. November 2011 stieg das Ehepaar aus Deutschland, noch immer bei besten äußeren Bedingungen, noch einmal ins Kaisergebiet ein. Es wurde gesucht, aber nichts gefunden. Auch andere Alpinisten konnten nichts finden. „Gemeinsam mit unserer Tochter kamen wir dann auf die Idee, dass jemand für uns hochklettert, und haben deshalb beim Deutschen Alpenverein (DAV) angerufen!“ Nachdem die Angelegenheit als „Verlust eines Gegenstands“ dort im Internet ausgeschrieben wurde, meldeten sich 3 Kletterer, die bereit waren, nach dem Frosch zu suchen. Ein staatlich geprüfter Bergführer aus Deutschland erhielt den Zuschlag und fand nach 8-stündiger Suche und kurz vor Einbruch der Dunkelheit das Plüschtier. Die Frau des deutschen Ehepaars: „Ich habe mich riesig gefreut, als ich den Anruf erhalten habe. Es ist ein Vorweihnachtsgeschenk“.

Ihre Geschichte erzählte die Familie einer süddeutschen Zeitung, damit, wie sie sagt, auch „einmal etwas Positives“ berichtet werde und um die Leistung des Kletterers hervorzuheben. Dass natürlich viele Menschen bei dieser Geschichte den Kopf schüttelten, ist doch verständlich, aber stört das Ehepaar in kleinster Weise.

Insgesamt € 850.- gab die deutsche Familie für diese Suche aus. Ein Teil ging an die Rettungsaktion und der andere Teil wurde für Hilfsprojekte in Afrika gespendet. „Ich dachte mir, wenn ich Geld für den Frosch ausgebe, dann sollten hungernde Kinder zumindest denselben Betrag bekommen!“

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© grisu

 

Stofftier "Frosch" mit Bergführer

 

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