Grünstein Klettersteig – Isidor Variante – Schönau am Königssee – Berchtesgadener Alpen – Bayern – Deutschland

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Name des Klettersteiges: Grünstein – Klettersteig; Isidor Variante; Grünstein; Grünsteinhütte; Schönau am Königssee; Königssee; Berchtesgadener Alpen; Bayern; Deutschland

Schwierigkeit: C/D

Exposition: Süd

Ausgangsort: Parkplatz bei der Kunsteisbahn (Bob-, Skeleton- und Rodelbahn) in Schönau am Königssee (650m)

Höhenunterschied: Zustieg 250HM (~45min)

Einstieg Klettersteig (900m)

Klettersteig 410HM (~2,5-3h)

Klettersteig Ausstieg (1280m)

Grünstein Gipfel (1304m)

Grünsteinhütte (1200m)

Abstieg 650HM (~1-1,5h)

Zeitaufwand: ~4,5-5,5h

Sicherungen: sehr gut; Stahlseil; Klammern; Holzsteg-Hängebrücke

Ausrüstung: Klettersteigset, Helm, feste Bergschuhe, Klettersteighandschuhe; Sicherungsseil für Jugendliche

Kurze Charakteristik: Der Grünstein-Klettersteig wurde 2009 vom SC Grünstein errichtet. Der Klettersteig ist modern versichert und sehr gut beschildert. Beim Ausstieg bei der zweiten Bank befindet sich das Steigbuch und eine Spendenbüchse zum Erhalt des Steiges. Ein moderner Sportklettersteig, welcher drei Einstiegsmöglichkeiten (siehe Topo) anbietet um den Gipfel Grünstein auf 1306m zu erreichen. Eine leichtere (Isidor-Variante), sowie zwei Einstiege in sportlich anspruchsvolle Varianten mit überhängenden Passagen und Hänge-/Seilbrücke. Alle drei Varianten werden im oberen Bereich wieder zusammengeführt. Der Grünstein-Klettersteig wird in Zukunft vermehrt Klettersteiggeher unter den Watzmann locken. Vom Klettersteig aus, hat man eine herrliche Aussicht auf den malerischen Königssee, sowohl auch von manchen Stellen aus einen guten Blick auf die Kunsteisbahn. Die schwere Variante ist ein gelungener Mix aus überhängenden Klammerplatten und glatten Querungspassagen. Den krönenden Abschluss bietet die Hängebrücke. Ein wunderbar gelungener Mix aus vertikalem Drahtseilakt und landschaftlichem Hochgenuss. Ein anderer Aspekt ist auch zu erwähnen: ein sehr hoher Besucherandrang, teils erdige Stellen und für kleine Personen die teils hohen Klammernabstände.

Der Klettersteig ist von November bis März gesperrt.

Den Steig nicht nach Regentagen oder bei Nässe begehen. Die zahlreichen Graspassagen sind dann extrem unangenehm.

Der Klettersteig darf nicht im Abstieg begangen werden!

Kurz vor dem Gipfel steht eine GATE-Sendestation des Europäischen GPS-Projektes „Galileo“ (grüne Hütte).

Ausgangspunkt und Zustieg: von München kommend die A8 bis zur Ausfahrt Piding/Bad Reichenhall; dann über Bischofswiesen nach Berchtesgaden und direkt zum Königssee; dort kann man sein Auto auf dem Parkplatz direkt bei der Kunsteisbahn parken; der Bobbahn folgt man bis in Höhe des Damenstartes (fast zum Rodelstart der Herren) und dort zweigt ein steiler Pfad bergauf ab, welcher dann zunächst neben einem Steinschlagschutzgitter verläuft und dann in einen Schotter-Forstweg mündet; diesem folgt man der Beschilderung Richtung Grünstein; nach 3 Serpentinen gelangt man zu einer Hinweistafel „nach links zum Grünstein – nach 50m rechts“; nach rechts zum Klettersteig); dem schmalen Pfad bis zum Einstieg der schweren Variante nach rechts folgen;

Klettersteigverlauf – Isidor Variante/ Abstieg: der Isidor Klettersteig startet gleich mit einem senkrechten Einstieg über eine Klammernwand (B/C); weiter über steiniges Gelände (B) zu einer Platte (B/C); dort beginnt ein teilweise erdiger Teil (B), über welchen man zum „Beppopfeiler“ gelangt; weiter über Klammern (B/C) zu einer leichteren Passage (A/B); dort folgt die nächste Klammernreihe (B) und man gelangt zum „Wernerwandl“ (B/C); über eine senkrechte Stelle (B) gelangt man dann in die schwere Variante; wer die rechts liegende „Heisei-Brücke“ (Holzsteg-Hängebrücke) (B) gehen möchte, folgt dem Klettersteig nach rechts und kann die Hängebrücke mitnehmen; dann wieder über die Hängebrücke zurück; nach der Brücke geht es weiter durch eine grasige Querung (A) zur Kastner-Traverse (B/C); mit Hilfe von einigen Klammern (A/B) erreicht man einen Spreizschritt (B/C); dann erneut eine kurze Querung bis man zum „Sulzbergüberhang“ (C) mit Klammern versetzt kommt; von dort geht es über eine steile Wiese (A) und erdige Schrofen (A/B) bergauf zum „Quittenbaumeck“ (B); nach einem kurzen Überhang (C) mit Klammern versetzt, klettert man ein Stückchen bergab (A/B) in eine Rinne; „Anderl-Nische“ (A/B); dem Bergkamm entlang weiter gehen bis zu einer Rastbank; einer sandigen Rinne folgt man einem Steig bergauf bis zur nächsten Rastbank, wo sich ein Holzkästchen befindet, mit dem Steigbuch und einer Spendenbox; leicht (A) kann man dann dem Kamm entlang über Gehgelände (ca. 250m), mit Seilversicherung, teils ziemlich bis zum Gipfel aufsteigen; hier befindet sich ein herrliches Hochplateau mit einigen Holzbänken zum ausrasten und genießt einen herrlichen Rundblick mit wunderbarem Panorama auf die umliegende Gebirgswelt, wie unter anderem Watzmann, Hochthron, Berchtesgaden,…;

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