Von der Cima di Vezzana zur Cima dei Bureloni und Cima delle Zirocole

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ihn Atem zu schöpfen, da einem dieser oft ganz be­nommen wurde. Der Weg jenseits über den Sattel hinab und empor zum Travignolo­paß bot uns nichts Neues mehr.

Wir wählten diesmal die steile Schneeschlucht durchaus zum Anstiege bis zum Passe. Eben als wir uns auf den noch hart ge­frorenen, jäh abschießenden Hängen befanden und im harten, teils vereisten Firne Stand für Stand mühsam errangen, blies der heftige Südwestwind alles, was tags zuvor an Hagel und Graupen auf Felsen und Hänge ge­fallen war, auf uns Arme herab. Im Nu waren wir über und über mit dem eisi­gen Weiß bedeckt, dabei schmerzten die mit aller Wucht herabgefegten, ge­frorenen Körnchen wie Na­delstiche. Mit Hilfe der Schneehaube und des über den Kopf gezogenen Ruck­sackes konnten wir der Wucht manches solchen Anpralles widerstehen. Umkehrgedanken tauchten auf, wurden aber bei jedesmaligem Nach­lassen des Sturmes wieder aufgegeben. So kamen wir immer mehr zur Höhe. Zu­sehends ließ nun das Wehen nach, bis wir am Travignolopasse selbst ganz in den Windschatten des Cimone kamen. Wohl vernahmen wir das noch ungeschwächte Tosen des Sturmes in den jähen Wänden und dachten dabei vorläufig daran, nur die Vezzana selbst zu besteigen. Den Gedanken, unsere große Tour auszuführen, wagten wir unter diesen Verhältnissen kaum zu fassen. Auf dem Kamme überraschte uns abermals ein derartiger Windstoß, dass wir uns an die Felsen drücken mussten, um nicht hinabgeworfen zu werden. Mit größter Vorsicht stiegen wir dann ganz zum Gipfel empor, den wir trotz der Hindernisse um 8 Uhr 7 Min., also im ganzen nach nur etwas mehr als 2 ¼ Stunden von der Hütte weg erreichten. Dieses Er­gebnis wirkte ermunternd, zudem schienen wir heute trotz der Widerwärtigkeiten und der Laune des Wetters gut in Form zu sein.

Ich musterte sofort die jenseits emporziehende Schneerinne: sie schien gut. Ist es möglich, sie, bevor die Sonne hineinleuchtet, zu erreichen, so haben wir wohl keinen Steinfall zu fürchten — nun hängt die Tour bloß von den Verhält­nissen der Nordgehänge der Vezzana ab. Liegt dort blankes Eis wie im Vorjahre, so mag der direkte Abstieg allerdings manche harte Arbeit bieten. Soweit wir aber sahen, war die Schneedecke noch hoch und außerdem auffallend weich; wir

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