Stubaier Alpen – Nürnberger Hütte bis Aperer Freiger (3262m)

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Tourenpunkte: B’suchalm, Nürnberger Hütte, Sulzenauhütte, Blaue Lacke, Aperer Freiger, Sulzenaualm, Grawaalm

Höhenmeter Rauf (gesamt): ~ 2300hm

Höhenmeter Runter (gesamt): ~2200hm

Strecke (gesamt): ~20km

Kurzbeschreibung: Schöne und zeitaufwendige Hüttentour von der B’suchalm über die Nürnberger Hütte zur Sulzenauhütte. Nach Übernachtung am zweiten Morgen weiter zur Blauen Lacke, an allen Gletschern vorbei zum Aperer Freiger.

Vom Parkplatz unter der B’suchalm (Anfahrt über Schotterstraße aber auch bis zur B’suchalm direkt möglich) ging es Samstag Mittags los – über einen gemütlichen Weg geht es ruhige 30minuten durch einen Almboden, bis der Anstieg zur Nürnberger Hütte (2280m) beginnt. Über einen ebenso gemütlichen, etwas schmäleren Steig geht es 1 1/2h in steilen Serpentinen nach oben. Die Hütte selbst kann man erst sehen, wenn man schon knapp am Ziel ist. Oben angekommen trifft man viele Bergsteiger, die schon am Anstieg der Wilder Freiger – Wilder Pfaff – Zuckerhütl – Route stehen. Für uns gibt es auf der Hütte nur einen wärmenden Kakao, bis es an den Gletschern entlang weiter geht.

Alle größeren Tourenbeschilderungen werden nun ignoriert – wir folgen dem verkehrten Adlerweg entlang des Stubaier Höhenweges über das Kreuz am Niederl (2680m), vorbei an 3 wunderschönen Bergseen in verschiedensten Größen bis zur Sulzenauhütte (2200m). Die zweite Hütte an diesem Tag ist ebenfalls gut besucht, da sie ein weiterer Ausgangspunkt für das Zuckerhütl ist. Im Nachbarhaus gibt es allerdings noch ein paar Matratzen für uns – so hüllen wir uns nach genüsslichem Bergsteigeressen in unsere Schlafsäcke und freuen uns auf den nächsten Tag.

Prasselnder Regen hatte sich schon über die Nacht bemerkbar gemacht, deshalb warten wir bis knapp vor Sonnenaufgang, ehe wir uns gehbereit machen. In guter Morgenfrische führt uns die Route nun an einem Meer aus Steinmännchen zur Blauen Lacke. Gerastet und gejausnet wird erst kurz vor dem Gipfelanstieg, wo man einen guten Ausblick auf den Sulzenauferner hat.

An dem sehr breiten Grat stehen uns nun gute 1 1/2h einfache Blockkletterei bevor, doch das schlechte Wetter macht sich erst recht bemerkbar, da man nun nicht mehr windgeschützt ist. Froh um die wärmenden Handschuhe erreichen wir den Gipfel. Trotz (oder aufgrund?) heftigen Windes wurde unsere Freude auf den Klang des ‘singenden Gipfelkreuzes’, in das drei Orgelpfeifen eingearbeitet worden sind, enttäuscht. Aufgrund des starken Nebels kann man leider auch nur mehr den Nebenmann sehen und nicht die versprochene Aussicht auf alle umliegenden Traumgipfel genießen.

Trotz dieser Schlechtwettererfahrung behalten wir gute Laune, bringen noch den zeitaufwändigen Abstieg über die Sulzenaualm (1847m) zur Grawaalm (1530m) hinter uns und freuen uns auf eine warme Dusche.

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