Absamer Klettersteig – Absam – Halltal – Karwendl – Bettelwurfhütte – Tirol

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Name des Klettersteiges: Absamer – Klettersteig; Absam; Halltal; Karwendel; Bettelwurfhütte; Bettelwurf; Tirol

Schwierigkeit: C/D; meistens A/B

Exposition: Süd

Ausgangsort: Absam (632m); Bettelwurf-Eck; 2. Ladhütte im Halltal (1100m)

Höhenunterschied: Zustieg 70HM (~20-30min)

Einstieg Klettersteig (1165m)

Klettersteig 600HM (~3-3,5h)

Klettersteig Ausstieg (1770m)

Bettelwurfhütte (2077m)

Abstieg 1000HM (~2,5-3h)

Zeitaufwand: ~6-7h

Sicherungen: gut; durchgehendes 14mm Stahlseil; Stifte

Ausrüstung: Klettersteigset, Helm, feste Bergschuhe, Klettersteighandschuhe; Sicherungsseil für Jugendliche

Kurze Charakteristik: im Juli 2011 wurde der neue Absamer – Klettersteig eröffnet; er ist ein moderner, alpiner Klettersteig mit dem Ziel der Bettelwurfhütte (2077m); tolle landschaftliche Reize des Halltals wechseln mit anregenden Kletterpassagen ausgewogen ab; ein relativ kurzer Zustieg; ca. 1300 Klettermeter und ziemlich genau 600HM bis zum Ausstieg geht es unterhalb den Felswänden der Bettelwurfhütte hinauf; die letzten ca. 300HM sind durch Latschenfelder bis zur Bettelwurfhütte zu bestreiten; Schluchtenquerungen, über Klemmblöcke hinweg und schöne Kletterpassagen mit vielen Klettermetern lassen das Gesamtpaket „Absamer Klettersteig“ zu einem einmaligen Erlebnis werden; Kondition ist erforderlich

Ausgangspunkt und Zustieg: auf der Inntalautobahn bis zur Abfahrt Hall in Tirol Mitte; weiter nach Absam; dort der Beschilderung Halltal folgen; das Halltal ist eine Mautstraße!; der Mautstraße bis zum Bettelwurf-Eck (2te Ladhütte-1050m) folgen (sehr steiles Straßenstück entlang des Baches-32% Steigung); sollte dieser Parkplatz voll sein, besteht die Möglichkeit etwas weiter oben auch noch zu parken; vom Parkplatz folgt man der Beschilderung in Richtung Bettelwurfhütte; über eine kleine Holzbrücke, dann nach ca. 20m nach

links abzweigen und dem Steig bis zum Einstieg (1165m) (Wandfuß) folgen (ca. 15-20min);

Klettersteigverlauf / Abstieg: gleich zu Beginn kommt schon die erste steilere Passage – Schlüsselstelle (C/D); weiter geht es über einen Klemmblock (B), dann durch eine Schlucht (A/B); eine kurze, senkrechte, steilere Stelle (C) folgt der Schlucht; weiter nach links in Stufen und auf einem Band entlang (A/B); zu einem Balkon (B) und eine weitere Querung (B); dann geht es etwas steiler, senkrecht nach oben (C/D), bis zu einer weiteren Schlucht; diese schnell queren-Steinschlaggefahr!; nach der Schlucht erneut ein kurzes, steiles Stücken nach oben (C); eine Querung nach links (B); erneut ein kurzes, steiles, senkrechtes Stück (C); über stufiges Gelände (B) weiter nach links zum Turm mit dem Doppel-Klemmblock (B); danach erneut eine kurze, steilere Passage (B/C) bis zur Kante (B); ab hier geht es immer leicht nach links über Kanten (B), Passagen mit Wiese (A/B); dann kommt man zu einer Nase (B), von wo es leicht nach rechts über ein Köpfl (C) geht; danach folgt eine kurze Gehstrecke, bevor ein weiteres kurzes, steileres Stück (C) – die Schlusswand – aufwartet; Ausstieg auf 1770m; ab hier geht es durch Latschenfelder auf einem schmalen, aber gut markierten Steig ca. 1h (ca. 300HM) hinauf zur Bettelwurfhütte (2077m); der Abstieg erfolgt von der Bettelwurfhütte hinab über den AV-Weg Nr. 222 bis zum

Ausgangspunkt – Parkplatz bei der 2ten Ladhütte am Bettelwurf-Eck

Einkehrmöglichkeit: Bettelwurfhütte (2077m)

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Bilder/Eindrücke: (nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)

Schlüsselstelle

Bettelwurfhütte

Zustiegsbeschilderung

© grisu

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    • Reinhold Zust
    • 11. Oktober 2011

    Hallo Mario, ich weiß nicht ob Du der richtige Ansprechpartner bist, aber vielleicht könntest Du an die zuständige “Bewertungsstelle” meine positive Stellungnahme mit Anregung weiterleiten:
    Leider habe ich die Bewertung des Absamer Klettersteiges von “Bergfreunde” erst jetzt gelesen, nachdem ich diesen am 3.d.M. nicht bewältigt hatte. Weder in den Topos vom AV noch vom alpinverlag.jentsch ist da von C/D-Stellen die Rede! Die Bewertungen sind sicher nicht ganz einfach zu erstellen, aber im Zweifelsfall sollte doch immer eher etwas strenger vorgegangen werden, so wie in Eurer Beschreibung. Wenn nämlich auch nur kurz von D die Rede ist, dann wäre ich auf keinen Fall eingestiegen und ein teurer Bergungsflug wäre erspart geblieben. Da wundert man sich, wenn im Radio auch noch stolz berichtet wird, daß bereits 5 (ich war der Sechste) aus dieser ferrata ausgeflogen werden mußten und es sich eigentlich um einen leichten Klettersteig handelt. Soll das vielleicht eine Reklame dafür sein? Da kann doch etwas nicht stimmen!!! Das waren doch nicht alles leichtsinnige Schwachköpfe, die dort nichtmehr weiterkamen. Sowas wird doch von keinem anderen Klettersteig berichtet. Die Anforderungen sind eben insgesamt sicher höher als C da insbesondere noch dazu erheblich viel auf Reibung geklettert werden muß!!! – was man in den Bewertungen eigentlich überhaupt separat anführen sollte,da C das nicht berücksichtigt. Wenn man “auf Reibung” nicht trainiert ist, und das ist sicher bei vielen ansonsten ausdauernden Klettersteiggehern der Fall, wird viel zu viel Kraft auf die Arme verlegt und man irgendwann unweigerlich “verhungern”. “Gute Kondition” allein ist da zuwenig ! Ich kam nach der zweiten Schlucht nur noch bis zum nächsten Steilaufschwung, bin aber dann infolge Kraftlosigkeit in den Armen dreimal ausgerutscht und in die Sicherungen gefallen, Taubergung war die Folge, zum Glück nur ein paar Blaue.
    Diese lustige Schlüsselstelle mit dem Schlüssel bringt überhaupt nichts, vielleicht für jemanden der das erste Mal einen Klettersteig geht, aber der kommt nicht einmal soweit, denn ein halbwegs trainierter Bergsteiger denkt nicht daran, dort umzukehren.

    Mein letzter Klettersteig war der Santnerpaß im Rosengarten, auch da ist hauptsächlich A/B und einmal C , Zeitaufwand lt. alpinverlag 480hm, Zeitaufwand 2h, im Vergleich dazu der Absamer A/B und 2xC 600 hm Zeitangabe 3h, vom selben Verlag und auch vom AV beschrieben. Daher habe ich angenommen: ja, der Absamer wird schon etwas anstrengender, da länger, 120 hm mehr und eine zweite C-Stelle, aber den müßte ich trotzdem problemlos schaffen. Die Schwierigkeit des Absamer-Klettersteiges steht allerdings überhaupt in keinem Verhältnis zum Santnerpass!!! Dieser war für mich dagegen ein reiner Spaziergang ! Sämtliche Stellen sind leicht zu besteigen, nirgends muß “auf Reibung geklettert werden”, überall sind ohne weiteres Tritte zu finden, sodaß man die Arme nur gering d.h. normal und problemlos belastet und am Ende des Klettersteiges praktisch überhaupt keine Ermüdungserscheinungen hat.
    Vielleicht kann sich jemand von den Bergfreunden vor der nächsten Klettersteigsaison ein wenig damit befassen, damit der Hubschrauber für wichtigere Einsätze vorbehalten bleiben kann.
    Es würde mich freuen, Eure Meinung in dieser Angelegenheit zu erfahren und sende herzliche Grüße

    Reinhold Zust

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