Fanisturm – Torre Fanis 2939 m

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Bei der Südlichen Fanisspitze, 2986 m, von ihr durch den Fanissattel, 2730 m, getrennt, löst sich aus dem langen Bergzuge, welcher Travenanzes im Westen be­grenzt, ein kurzer, nach Nordosten vorspringender Seitenast ab. Er trägt zwei Er­hebungen: zunächst die doppelgipflige Faniskarspitze, 288o m, um sich dann jenseits der Fanisturmscharte (Forcella della Torre Fanis) zur schönsten und kühnsten Berg­gestalt dieses Gebietes, dem Fanisturme (Torre Fanis, 2939 m) aufzuschwingen, an dessen Ostfuße die Kaser von Travenanzes, 1999 m, liegt. Weder die Spezialkarte noch die topographische Detailkarte kennen für einen dieser beiden Gipfel einen Namen, eine Höhenzahl enthalten sie nur für den Fanisturm. Im Laufe der Zeiten ist dieser öfters umworben worden, doch bis zum Jahre 1898 immer vergeblich. Die zweite Ersteigung des Fanisturmes — über die erste wird im folgenden be­richtet werden — gelang am 6. August 1899 K. Doménigg und G. W. Stoppei .auf einem von dem unserigen etwas verschiedenen Wege.) Von der Fanisturm­scharte aus wie wir in die Südwand des Berges hineinquerend, erkletterten sie den rechtsseitigen der drei dieselbe durchschneidenden Kamine, welcher oben mit Blöcken versperrt und vereist, sie (nach zweistündiger Kletterei) direkt zum Gipfel brachte; im Abstiege benützten sie unseren Abstiegsweg. Weitere Besteigungen dieses stolzen Berges sind mir nicht bekannt geworden. Die Faniskarspitze, 2880 M, wurde am 2. September 1903 durch jur. K. Goedel und med. R. Kaltenbrunner (in 1 1/2 Stunden) vom Fanissattel aus mittels nicht leichter Kletterei erstiegen; sie ist jedenfalls auch — und vermutlich leichter — von der Fanisturmscharte aus zugänglich.

Eine genaue Rekognoszierung am 11. August 1898 hatte Freund Günther und mir die Überzeugung verschafft, daß dem Fanisturme nur von der Fanisturmscharte aus beizukommen sei; der Zugang zu dieser über die Faniskarspitze (also

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