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ungefähr 14 km lang, beginnt am Tonalepaß und windet sich, mehrfach ausbiegend, aber ohne nennenswerte Verzweigung in seiner Hauptrichtung von Nordost nach Südwest bis zum Mandronepaß, 3149 m. Den aus dem obersten Seitenwinkel des Sulzberg­tales, dem Ursprung der flinken Vermigliana, aufsteigenden grünen Sockel als schmale, zersplitterte Gratschneide krönend, bildet dieser Beginn des Cima Mandrone zugleich den nördlichsten Punkt der Adamellogruppe und scheidet hier das wilde Presenatal von der sanften Einsattelung des Tonale. Im weiteren Verlaufe trennt er das weite Becken des Mandronegletschers ghiacciaio del Mandrone von der in das Narcane­tal abfließenden Vedretta del Pisgana, zugleich fast durchweg die Reichs­grenze markierend.

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Den ersten Kammabschnitt bildet der Splittergrat der Monticelli, an dessen öst­lichem Gehänge der neue, gute Saumpfad von der Tonalestraße her angenehm in die Gruppe leitet, der vom Militär erbaut ist und „Erzherzog-Eugen-Weg“ genannt wird. Der Monticellograt besitzt drei Gipfel, von denen der nördlichste (P. 2494) vom Erzherzog-Eugen-Weg über Gras und Steintrümmer leicht in drei Viertel­stunden erreichbar ist. Diese Erhebung ist auch bereits 1873 von Joseph Loss betreten worden.

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Der anfangs breite, fast ebene Grat schärft sich bald kecker zu und erreicht mit P. 2544 seinen Mittelgipfel, über dessen nordnordwestlichen Abfall die Reichs­grenze vom Tonalepaß heraufkommt. Nun durchreißt ein tiefer Einschnitt den Grat, der jenseits zum dritten und höchsten Gipfel, 2619 m, ansteigt, um her­nach rasch zum Passo del Paradiso, 2573 m, abzusinken, der in der Alpen­vereinskarte unrichtig Passo Monticello heißt.

Diesen ganzen Grat überkletterte am 8. Juli 1911 zum erstenmal der österreichische Leutnant Listhuber mit zwei Soldaten in vier Stunden. Schwierigkeiten fanden sie besonders beim Abstieg in den Einschnitt und beim Wiederanstieg zur Gratschneide, die sie erreichten, indem sie aus dem Einschnitt von der Südostkante der Gratfortsetzung einige Meter westlich wandeinwärts querten und mittels schmaler Leisten senkrecht etwa hundert Meter bis auf die Grathöhe empor­kletterten. Über Blöcke und Platten turnend, kamen sie zum Pass. Der Monti­cellopaßPasso Monticello besitzt auf der italienischen Seite steile Felsabsätze, die ihm bei den dortigen Führern zu dem Namen: Scale del Paradiso (Pardiesstiege) oder Passo del Paradiso verhalfen. Er ist auch nur von praktischer Bedeutung, wenn Ponte di Legno berührt werden soll.

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Diesseits des Passes erglänzen die Spiegel der drei Presenaseen, dazwischen schlängelt sich der Saumpfad zum Presenagletscher – Ghiacciaio Presena hinan. Auf die Paßsenke folgt das Gratstück des Castellacio, des ersten Dreitausenders im Mandronekamm.

Gleich nach einem Vorkopf ist ein Pass, ca. 2600 m, der gerne mit dem nörd­licher gelegenen Passo del Paradiso verwechselt und irreführend italienischerseits Passo di Presena (del Tonale) bezeichnet wird, aber in gar keiner Beziehung zum eigentlichen Presenapaß, 3011 m, steht, der ja, im Scheidekamm zwischen Presenatal und Mandronebecken eingesenkt, im Vereine mit seinem westlichen Nachbar-Gletschersattel, dem Maroccaropaß, 2975 m, von alters her den besten Übergang zwischen Genovatal und Tonalestraße bildet und zugleich das Adamello­gebiet von der Presanellagruppe abgrenzt.

Der Castellaccio, 3028 m, dessen kräftiger Unterbau mit seinem Nordge­hänge die grüne Pass Mulde des Tonale abschließt und der mit seinem schroffen Westabfall die rechte Talpforte des Narcanetals bildet, ist ein vom Presenagletscher aus innerhalb einer Stunde unschwer zu erreichender Felswall. Hingegen ist seine Besteigung von Ponte di Legno aus durch die vereiste Nordwestschlucht schwierig und gefährlich, welchen Anstieg P. Arici mit Führer G. Cresseri im Jahre 1895 in etwa sechs Stunden erstmalig vollführte. (Riv. C. A. I. 1903.)

Das nun südwärts streichende, wahrscheinlich unbestiegene Kammstück steigt in fünf Zacken bis zu P. 3105 an und wird Cresta di Casamadre genannt, worauf nach der für Übergänge nicht in Betracht kommenden Senke der Casa­madrescharte, 2950 m, die im Jahre 1890 irrtümlich statt des Passo Lago scuro überschritten worden ist, der dreizinkige Wall des Corno di Lago scuro folgt.

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Der Hauptgipfel, 3164 m, zwischen einer unbedeutenderen Nordspitze, 3100 m, und einer fast ebenbürtigen Südspitze kegelförmig aufragend, ist als trigonometrischer Punkt schon frühzeitig (wahrscheinlich 1854) besucht worden. Auch Payer bestieg Ihn zweimal: 1864 durch die Südwand und 1868 vom Passo Lago scuro aus. Um Wiederholungen zu vermeiden, verweise ich auf die näheren Angaben im Ostalpenwerk (Bd. II, S. 211/12) und auf die Routenangabe im „Hoch­tourist“ (Bd. I, S. 436). Die Südspitze schiebt östlich ein gratartiges Felswehr bis zum Maroccaropaß vor, das eigentlich die Kuppelung zwischen Adamello- und Presanellagruppe darstellt, während nach Südwest die Hauptkammlinie über den Grat zum flachen Passo del Lago scuro, 2968 m, verläuft. Dieser Übergang

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