Die Cima di Groste – Brenta

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Die Cima di Groste, 2897 m, ragt nördlich von der Bocchetta dei Camosci in steilen Wänden als letzter Gipfel im Hauptstock auf. Der ganz glatte, pralle Abfall jener Mauern zu der von der Bocchetta dei Camosci zum Vallesinellagletscher abschießen­den Firnschlucht, wie auch der Abfall nach Westen und Osten, verleihen dem Berge den Eindruck eines gewaltigen Kastells. So wild und furchtbar die steingefährliche, zum Vallesinellagletscher unter seinen Südwänden abschießende Schlucht erscheint, so ist sie doch bei günstigen Schneeverhältnissen laut Aussage Dallagiacomas schon anlässlich der Ersteigung des Bergs, also im Anstiege, begangen worden; in diesem Fall ge­wann man jenseits der Bocchetta dei Camosci eine nach Süden herabziehende schutt- oder schneeerfüllte breite Runse, durch welche man zum Sattel östlich der Cima di Groste hinaufgelangte, woselbst auch der Nordweg über den Gletscher mündet; durch einen schräg nach rechts durch die Ostflanke des Gipfelbaues empor­ziehenden Riss erreichte man den Gipfel des Bergs wenige höchsten Punkte. Von Norden, vorn Karrenplateau des Groste, leiten zwei Wege zum Scheitel. Der eine führt über den unter dem Gipfel eingebetteten Gletscher zum bereits erwähnten Firnsattel östlich des Gipfels hinan und trifft mit dem Südwege zusammen, mit dem er den schrägen Riss gemeinsam hat. Ein anderer Weg führt vom Beginne des Gletschers durch Rinnen und über die vier übereinander gelagerten Terrassenstufen der Nordostflanke hinan zum Gipfel. Den ersten touristischen Besuch soll der Berg durch den Dresdener Bergsteiger Weingart mit einem Führer im Jahre 1883 erhalten haben, möglicherweise aber war es vor ihm schon de Falkner, der den Berg erstiegen hat. Den Felsenweg von Nordwesten über die Terrassen beging H. Arlberg mit Dallagiacoma zuerst am 13. August 1892. Anlässlich des Besuchs, welchen die Kaiserin Elisabeth von Osterreich und Erzherzogin Marie Valerie dem Grostegletscher abstatteten, wurde der Berg auch mit dem Namen Marie Valerie-Spitze belegt und diese Taufe durch eine beim Einstiege zum Gletscher angebrachte Tafel bestätigt. Aber in den Kreisen der Bergsteiger ließ sich der alte Name nicht mehr verdrängen, und so wird der Berg noch heute richtig als Cima di Groste bezeichnet.

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