Brenta – Der Fulministock – Guglia di Brenta – Campanile basso

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Der Fulministock

(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)Mit Fulmini di Brenta im engeren Sinne benennen seit alters her die Ein­heimischen die zwischen der Bocca di Brenta und dem Massive der Cima di Brenta dem Hauptkamm entragenden Zacken, Spitzen und Türme. Die Bewohner Judicariens sollen diese Bezeichnung auch für die gesamten Erhebungen der Brenta gebraucht haben. Im touristischen Sinne verstehen wir aber unter dieser Gruppe nur, wie schon erwähnt, den Stock zwischen Bocca di Brenta und Bocca dei Massodi. Diesem Zuge gehören die kühnsten Felsgebilde der gesamten Brentagruppe an. Von der Bocca di Brenta an gerechnet, strebt im Norden derselben in lotrechtem Aufschwunge vorerst das gewaltige Felsmassiv der Cima di Brenta alta, 2967 m, auf. Nun verläuft der Haupt­grat nach Norden, mit schwach hufeisenförmiger Ausbauchung nach Westen, gegen die Cima d‘ Armi. Dann folgt zunächst der Cima Brenta alta, durch eine Scharte, der Bocchetta della Guglia, von dieser getrennt, das wunderbarste Felsgebilde der gesamten Brentagruppe, der schlanke Obelisk der Guglia di Brenta, 2908 m, auch Campanile Basso genannt. Jenseits senkt sich die Bocca del Campanile ein, aus ihr erhebt sich der schlanke Campanile di Brenta, 2937 m, auch Campanile Alto genannt. An seinem Nordfuße ist die Untere Fulminischarte eingeschnitten und zwischen dieser und der Oberen Fulminischarte ragt der Zacken­kamm der Fulminitürme Croda dei Fulmini, 2910 m, auf. Es sind ihrer vier Zacken, der Südliche, Mittlere, dann der Höchste, sowie der Nordturm, auf welche als mächtiges, breitwandiges und höchstes Felsmassiv dieses Kamms, im innersten Winkel des Massodikars mit prallen Felsmauern die Torre di Brenta, 3024 m, folgt; sie fällt nach Westen zum Brentei, nach Norden zum Fulminigletscher und nach Osten zur Bocca d‘ Armi, überall ziemlich gleich jäh ab. Die hier tief einge- schnittene Bocca dei Armi, 2738 m, ist die einzige all jener Scharten im Hauptkamme, welche einen praktischen Übergang gewährt. Sie vermittelt den überstieg aus dem Massodikessel zum Brenteikar. Östlich von ihr erhebt sich in gelben, teils überhängenden, prallen Wänden die Cima d‘ Armi, 2953 m. Von ihr abändert sich die Richtung des Hauptgrats, indem dieser nun direkt nach Norden verläuft und zunächst zur Bocca di Molveno absinkt, sich abermals zum zackigen Turmbau des Pizzo Molveno, 2905 m, erhebt und mit der nun folgenden Einsattlung der Bocca dei Massodi an das Massiv der Cima di Brenta zunächst dem Spallone sich angliedert. Sämtliche hier genannten Türme und Zacken haben ihre Besteiger gefunden

Die Cima Brenta alta, 2967 m, ist der mächtigste Gipfelbau in der ganzen Kette; von Westen und Norden scheint sie fast unerreichbar zu sein, aber auf der Südostseite setzt das Massiv in drei Stufen nieder, die von Schutterrassen unterbrochen sind. Über diese Seite haben am 19. August 1880 Appolonio und Rossaro mit B. und M. Nicolussi zuerst den – Gipfel erreicht. Seither, insbesondere aber seit Erstellung des Schutzhauses unter der Bocca,  ist der Berg oft bestiegen worden. Von der Tosahütte aus bildet seine Besteigung eine ganz bequeme Halbtagstour. Die Schwierigkeiten sind nicht besondere, immerhin aber erfordert die Erklimmung der einzelnen Wandstufen einen vertrauten Kletterer.

(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)Von Osten her, durch  Kamine und über den Grat, erreichten Vineta und Alfred Mayer mit Führer Franz Wenter den Scheitel des Bergs am 9. August 1903. Die dräuende Nordostwand der Cima di Brenta bezwang schließlich im Sommer 1903 Josef Ostler aus Kufstein. Über die Nordwand selbst erkletterte M. Brasch den Gipfel.

Die Guglia di Brenta (Campanile basso), 2708 m, nördlich der Cima Brenta alta und von dieser durch die schmale Gugliascharte (Bocchetta della Guglia) getrennt, ist ein kühner, phantastischer Felsobelisk von erschreckend schlanker Form und verblüffend mageren Dimensionen, der mit Fug und Recht als »Dent du Geant« der Ostalpen bezeichnet wird. Nach Osten im Massodi kurze Felssporne als Basis krallenartig einbohrend, erhebt sich dieses gespenstische Gebilde darauf mit einem Schwung blank und prall an die 300 m über den Felskörper des Fulminikamms. Nur an der Nordseite, im Schnitt zwischen dem unteren und mittleren Drittel der Säulenhöhe, einen Schrofengürtel, zwischen dem mittleren und oberen Drittel ein kurzes Schuttband aufweisend und nach Westen gegen das oberste Brentakar von einer kleinen Schuttkanzel einen zuerst steil absinkenden, dann

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