Die Latemargruppe – Dolomiten

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(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)Die Latemargruppe

Von

Dr. Th. Christomannos.

Ferdinand Freiherr von Richthofen sagt in seiner geognostischen Beschreibung der Umgegend von Predazzo, St. Cassian und der Seiseralpe (J. Perthes, Gotha 1860) über die Latemargruppe:

»Mit dem Namen des Latemargebirges bezeichnen wir den mächtigen, halb­kreisförmig nach Osten geöffneten Kalkgrat, welcher im Campoberg, Latemar, Reiter­joch und Cavignonspitz seine bedeutendsten Erhebungen hat und vom Rivo di Sacina, Costalungatal, Avisio und dem Porphyrplateau (von Deutschnofen, Eggen­tal und Weschnofen) begrenzt wird.

Die nördlichen Grenzen (der Karersee- oder Costalungapass) sind natürliche, nach Süden aber hängt das Gebirge mit seinen Gesteinsmassen auf das Innigste mit dem Mulatto- (jenseits des Avisio) und Weisshorngebirge (jenseits des Reiterjoch­passes) zusammen. Östlich entspringt aus dem Halbkreise das Val Sorda. In überaus großartigen Terrassen steigen von der Sennhütte la malga di Val Sorda amphi­theatralisch die Kalkwände an und umspannen in immer weiteren und höheren Bogen das wildromantische Quellgebiet, bis die hohen Kalkgipfel den erhabenen Schluss des Ganzen bilden. Von der rechten Seite erhält das Val Sorda keinen Zufluss; steilwandig erhebt sich daraus ein Rücken, der vom Cavignon west-nord­west—ost-südöstlich nach dem Avisio hinabzieht; nach Süden dacht er sich allmählich und von einigen kleinen Bächen durchschnitten ab. Ganz anders das linke Ufer. Hier erheben sich innerhalb des Halbkreises und zum Teile mit ihm zusammen­fallend einige schwarze Kuppen von Augitporphyr, welche scharf gegen das weiße Kalkgebirge abstechen und den Namen des Toazzo führen. Von ihm entspringen mehrere Zuflüsse des Val Sorda-Baches. Das erste bedeutendere Tal heißt Val di Maodie, später folgt das Val delle Scandole. Zwischen Val Sorda und Sorte ziehen einige Höhenrücken vom Monte Campo nach dem Avisio; sie sind durch das Val di Rif und das Val di Peniola getrennt. «

Dieser prägnanten und vorzüglichen Beschreibung des den Kern der ganzen Gruppe bildenden Val Sorda ist für unsere Zwecke nur noch beizufügen, dass die wildzerrissenen, zerklüfteten und bizarren Dolomitkronen des vorerwähnten halbkreis­förmigen Kalkgrates nach Außen in ungeheueren, tiefeingeschnittenen Abstürzen gegen

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