Ausgangspunkte für den Besuch der Larsec Gruppe – Dolomiten

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(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)Ausgangspunkte für den Besuch der Larsec Gruppe. Für vom Westen, aus dem Etsch- oder Eisacktale in die Rosengartengruppe eindringende Touristen bilden die vortrefflich bewirtschafteten Hütten der Sektion Leipzig des D. u. Ö. A. V., die Grasleitenhütte und die neue Vajolethütte, die besten Ausgangspunkte zum Besuche der Larsec-Gruppe. Von beiden Hütten erreicht man mühelos auf gut gebahnten Steigen die Cima di Larsec und die Scalieretspitze und man kann entweder über den Antermojapass (früher Lausapass) zwischen Kesselkogel und Cima di Lausa in das Antermojatal (ebenfalls auf gebahntem Wege), oder über den Poppepass über Schutt­halden gefahrlos in das obere Larsectal gelangen, um von dort die Dirupi di Larsec von deren leichtester Seite zu besuchen. Ebendahin gelangt man auch über den Scalieret­pass, den die Trientiner Alpinisten in nicht unpassender Weise zum Unterschiede von der »Forcella di Larsec« als »Passo di Larsec« bezeichneten. Der »Passo di Palaccia« der Trientiner Alpinisten, der vom Sattel zwischen der Scalieret-Spitze und der unbe­nannten Cote 2813 der A. V. Karte ins Larsectal führt, verdient wohl kaum die Be­zeichnung eines selbständigen Passes; dies wäre eher gerechtfertigt bei der Einsattlung zwischen Lausa-Spitze und Cima di Larsec, über welche man vom Antermojapass in das Lausatal gelangt, doch fehlt es an einem passenden Namen, da die Bezeichnung Lausapass schon für den nordöstlichen Pass gebräuchlich ist.

Von Campitello ausgehend, gelangt man entweder durch das Durontal und über den Duronpass (den die Hirten auch Passo di Ciamp de Grevena heißen), sowie über den Donapass (Forcella del Mantello) von Norden in das Antermojatal oder von Mazzin durch das Udaital entweder über die Alpe Camerloi und den Donapass ebendahin, oder vom unteren Udaital an der rechten Talseite, wie schon beschrieben, unterhalb der schönen Wasserfälle der Parei di Lausa links aufsteigend, direkt zu den Crepe di Lausa und durch die »Forcella di Larsec« ins Lausatal selbst.

Für tatendurstige Hochtouristen, die sich an den Roe di Ciampi, an den Türmen der Socorda, an der Punta di Mezzodi oder den schwierigeren Südanstiegen zum Gran Cront und der Pala delle Fermade, welche teils vom unteren, teils vom mittleren Vajolettale unternommen werden, versuchen wollen, eignet sich auch das Dorf Perra am Eingange ins Vajolettal, als Hauptquartier. Da daselbst im ein­fachen Gasthause des J. B. Rizzi gute Küche und Keller geführt werden und die wegen ihres Wohlgeschmackes berühmten Forellen des Avisio stets frisch zu haben sind, so wird auch in bester Weise für die Auffrischung der Kräfte zu neuen Taten gesorgt.

Von Perra aus werden auch am bequemsten die Einstiege zu den beiden bereits oftgenannten Pässen, die vom Vajolettale ins Larsec- und Lausatal führen, zum Scalettepass und zum Passo di Scarpello, genommen; da diese Felsschluchten keine eigentlichen Pässe und die Einstiege zu denselben nicht für Jedermann leicht zu finden sind, so geben wir hiermit zum Schlusse noch eine kurze Beschreibung derselben.

Scalette Pass. Man gelangt von der Häusergruppe Sojal, im unteren Vajolet­tale auf dem Fahrweg taleinwärtsschreitend, an das breite Schuttbett des Rio di Larsec, welches man überschreitet, um dann rechts, nach Nordwesten, auf schlechtem Karrenwege vom Talwege abzubiegen. Nun steigt man auf diesem durch Wald empor bis derselbe zu einem schlechten Fußwege wird und schließlich ganz aufhört. Sodann geht es in der Richtung des Passes nordwestlich zur Schlucht zwischen Piccol Cront und Pala di Ghiaccia; der Abbruch der Schlucht wird stark links über einen vorspringenden Block umgangen und sodann in derselben über kleine Felsstufen (Scalette) und Schutt emporgestiegen. Zum Schlusse gelangt man durch einen schmalen, brüchigen

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