Polenton 2638 m — Mantello 2556 m — Crode d’Antermoja – Dolomiten

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Polenton, 2638 m, — Mantello, 2556 m, — Crode d’Antermoja. Als zwei massige Türhüter stehen am Ostende des Antermojatales der Polenton 2638 m und der Mantello 2556 m. Vom unteren Udaitale ge­sehen, ragen dieselben links und rechts über die glatten Wände der Pari di Lausa empor und scheinen ringsum von unzugänglichen Felsabstürzen umgeben. Vom Anter­mojatale aus dacht sich jedoch der Mantello gegen die Alpe Camerloi im oberen Udai­tale als großes, schuttbedecktes Plateau mit sanftgeneigten Grashängen ab; er ist vom Donapasse (Forcella di mantello), der mitunter auch von den Hirten Passo d’Antermoja genannt wird, ganz mühelos in kaum merklicher Steigung zu erreichen, und nur der Polenton baucht auch nach dieser Seite in den unteren Partien überhängende Wände aus. Und fast hätte es den Anschein, als wäre dessen Ersteigung kaum möglich. Die Fassaner Hirten, deren Schafe die ausgedehnte, grasbedeckte Kuppe des Berges nicht erreichen können, halten denselben auch wirklich für unersteiglich und auch die Jäger der Gegend behaupten gelungener Weise, dass selbst die Gämsen denselben nie besuchen, da derselbe nur einen Einstieg besitze und die Gämsen keinen zweiten Ausweg von demselben finden können. Dieser Einstieg liegt am Südostende des Berges, wo derselbe gegen die Busa di Lausa in plattigen Schuttbändern und abgestuften, niederen Felswänden abfällt. Ein gewandter Kletterer erreicht über dieselben in kaum 20 Minuten in mäßig schwieriger Kletterei das Gipfelplateau. Die erste touristische Ersteigung des Polenton dürfte der Kartograph L. Aegerter aus Zürich anlässlich der Aufnahme der Alpenvereinskarte im Jahre 1897 vollführt haben. Die zweite Besteigung desselben Gipfels erfolgte im Jahre 1899 durch Frau Norman-Neruda, Th. Dietrich und den Verfasser dieser Zeilen mit den Führern A. Plank aus Welschnoven und Simon Rizzi aus Campitello anlässlich einer neuerlichen Begehung der Gruppe.

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