Marmolada – Vernel 3210 m – Dolomiten

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Vernel, 3210 m. Der Vernel ist neben der Marmolata der gewaltigste Felsbau der ganzen Gruppe. Breit und massig beherrscht er weit hinaus das ganze Fassatal und gewährt mit seinen glatten, zu hal schiessenden Plattenwänden einen wahrhaft abschreckenden Anblick. Auf dem bei Seite 337 dieser »Zeitschrift« beigegebenen Bild erscheint im Vordergrunde der Vernel. Selbst aus dieser großen Entfernung erkennt man deutlich den wilden Plattenpanzer dieses mächtigen Gipfels, mit dem derselbe etwaige Besucher abzuwehren bereit ist. Und merkwürdig, gerade dort war es, wo kühne Männer zuerst ihr Glück an dem Bergkoloss probierten. G. Merzbacher und C. Tome in Begleitung von Santo Siorpaes und G. Bernard haben über jenen glattgefegten Fels am 23. September 1878 den ersten Versuch gewagt, die stolze Spitze zu erklimmen. Doch die Schwierigkeiten und die Gefahren, in denen sich die kühnen Reisenden befanden, waren so groß, dass trotz der äußersten Energie ein volles Resultat nicht zu erzielen war. Nach 6 1/2 ständigem Klettern war die Höhe von 2800 m erreicht, ein weiteres Vordringen aber, da zu allem Überfluss die Felsen stark vereist waren, nicht mehr möglich, oder zum mindesten mit ausgesprochener Lebensgefahr verbunden, weshalb der Rückzug angetreten wurde. Merzbacher äußert sich in folgender Weise:

»An diesem Berge, ich kann es nach meinen Erfahrungen ohne Übertreibung behaupten, war der Anstieg eine ununterbrochene Kette der ernstesten Schwierigkeiten und die Anstrengungen, um sie zu überwinden, waren überaus große.«

(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)Im folgenden Jahre, am 8. Juli 1879, rückte Merzbacher mit Giorgio und Battista Bernard wiederum zum Ansturm gegen den wilden Gesellen aus. Die Gesellschaft erreichte den an der Ostseite des Vernel gelagerten Vernelferner, der steil zur Vernel­scharte emporzieht. Nach zweistündigem, äußerst gefahrvollem Klettern über das unheimlich brüchige Gestein, das in furchtbarer Steilheit aufgestellt ist, gelang es, von der Scharte aus den Grat um 12 Uhr 45 Min. zu erreichen. Nach weiteren 15 Min. wurde über ungemein schwierige Platten der stolze Gipfel betreten. Der Abstieg erfolgte auf gleichem Wege in 2 Stunden 5 Min. zur Scharte, und von hier gelangten die Reisenden unter großer Schwierigkeit und mit viel Anstrengung hinunter in das Contrinthal, das sie um 9 Uhr abends erreichten. — Am 4. August 1884 wurde die

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