Rosengartengruppe – Vajoletspitze – Ersteigungen

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(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)Vajoletspitze, 2740 m. Südlich vom Grossen Valbuonpass strebt die Vajoletspitze empor und bildet gewissermaassen den Abschluss des Vajolettales. Sie wurde zuerst von Herrn Dr. H. Helversen mit Führer Hans Stabeler im Jahre 1892 bestiegen. Man gelangt vom Grasleitenpasse aus, in südwestlicher Richtung die Ostabstürze der Vajoletspitze umgehend, an den Fuß der Felsen. Vom Vajolettale ansteigend, erreicht man diesen Punkt direkt über Geröll und begrünte Flächen. Am Westende der Felsen erfolgt der Einstieg. Man steigt einige Meter über die Wand hinauf zum Grate und verfolgt denselben nordöstlich bis zu einer Scharte, in welche man einsteigt, und aus der man nach einem kleinen Quergang in einen brüchigen, seichten Kamin gelangt. Durch denselben emporkletternd kommt man bald wieder auf die flache Wand bis unter den Grat und nun wieder nordöstlich zum Gipfel. Die Besteigung erfordert vom Grasleitenpasse 11/2 Stunden, die Felskletterei eine halbe Stunde, sie bietet keine Schwierigkeiten. Wegen der Exponiertheit gegen das Valbuontal ist indes Trittsicherheit erforderlich. Am 10. September 1896 wurde die Vajoletspitze zum ersten Male überschritten, und zwar von den Herren Franz Hörtnagl und A. Hintner aus Innsbruck.
Ich lasse hier den mir freundlich zur Verfügung gestellten Tourenbericht folgen und drücke den genannten Herren dafür den besten Dank aus:
»Vom Grossen Valbuonkogel kommend, querten wir unter den Wänden des Kleinen Valbuonkogels auf einem gut gangbaren Geröllband zum Valbuonpasse. Von hier zieht durch die Nordwand der Vajoletspitze gegen Westen ein breites Band hinauf, das an dem Gipfelgrate, westlich vom Gipfel, mit einer kleinen Rinne endigt. Im unteren Drittel verengt ein Abbruch das Band, während sich darüber die Felswand weit vorwölbt. Diese Stelle wurde mittelst weniger, aber fester Haltpunkte kriechend nicht allzuschwer überwunden. Gleichmäßig breit führt das Band weiter zum Grat empor und endet an jener Stelle, an der aus dem Geröllgrat sich in ca. 8 m hoher Steilmauer der Gipfelgrat erhebt das feste Gestein ermöglicht einen raschen Aufstieg und in kurzer Zeit ist der Gipfel erreicht. Der Abstieg erfolgte in gleicher Weise bis an den Fuß der oben angeführten Steilmauer, dann gegen Süden über ein Geröllfeld abwärts, bis eine Sandrinne gegen Osten hinabführt, die dann in die breite, vom Valbuonpass herabziehende Reiße einmündet. Der Aufstieg über die Nordseite des Berges ist, von der Grasleitenhütte aus unternommen, kürzer und weit anregender, als der bisher gebräuchliche Anstieg über das Geröllfeld der Süd¬seite. Man vermeidet den Abstieg vom Grasleitenpass in das Vajolettal und den jenseitigen Aufstieg, indem man vom Passe etwas gegen den Kleinen Valbuonkogel aufsteigt, und unter seinen Wänden auf dem früher genannten Bande in kürzester Zeit den Valbuonpass erreicht. Die Aussicht war durch Nebel sehr beschränkt, düster drohten die Vajolettürme herüber, Rosengartenspitze und Kesselkogel grüssten nur auf Augenblicke aus dem wallenden Nebel.«

Tourenbeschreibungen:

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  1. Hi, tolle Bilder sind die selbst gemacht?

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