Rosengartengruppe Dolomiten – Ersteigungen – Die Rosengartenspitze 2981 m – Cima Catinaccio

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(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)Die Rosengartenspitze – Cima Catinaccio, 2981 m, ist der bekannteste und meistgenannte Berg unserer Gruppe. Der mit wuchtigen Formen über die Umgebung sich aufschwingende Gipfel bildet das Wahrzeichen der Bozener Gegend, und das an den Felsen dieses mächtigen Walles oftmals sichtbare Schauspiel des Alpenglühens hat schon ungezählte Enthusiasten gefunden, die im Liede oder mit dem Pinsel diesen Eindruck zu ver­ewigen suchten. Unser Berg tritt dem Wanderer überall gleich imponierend vor die Augen: vom oberen Etschland oder vom abgeschiedenen Vajolettale aus, von Nord oder Süd, stets ist es dieselbe imposante Gestalt mit wundervoll gefärbten Felsen-mauern. Gegen Osten und Westen fällt die Rosengartenspitze in hohen, jähen Wänden ab ; weniger stell, jedoch an Höhe nur um ein Geringes nachstehend, ist der ‘Absturz an der Südseite, und nur im Westen reicht das die Felsen umsäumende Geröll höher hinan : hier ist den Wänden die breite Mulde des Gartls vorgelagert, das sich von Westen her dem Beschauer oft mit blinkendem Schneefeld zeigt. Von dieser Seite aus ist der Berg auch am leichtesten zugänglich.

Die erste Ersteigung der Rosengartenspitze vollführten am 31. August 1874 C. C. Tucker und J. H. Carson mit dem Führer Francois Devouassoud aus Chamonix. Der Aufstieg erfolgte vom Vajolettale aus durch das schluchtartige Tälchen zum »Gartl« und von dort durch einen die Nordwand des Berges durch­ziehenden Riss, den Devouassoud bei einer am Vortage unternommenen Rekognoszierung entdeckt hatte, sowie über die links davon befindlichen Felsen auf den Nordostgrat, über welchen die Bergsteiger auf den Gipfel gelangten.

Erst drei Jahre später, am 3o. Juli 1877, wurde die Rosengartenspitze wieder betreten, und zwar von dem Bozener Bergsteiger Eduard Nieglutsch und dem Führer Giorgio Bernard aus Campitello. Dann erfolgten die Besteigungen öfters, so durch Dr. Bruno Wagner und Albert Wachtler (29. Juni 1878), durch Frau Antonie Santner in Begleitung ihres Gatten und Alois Hann e (11. August 1878) und verschiedenen anderen. Alle diese berichteten von mehr oder minder großen Schwierigkeiten, welche ihnen die Ersteigung geboten, und so erwarb sich die Rosengartenspitze einen gewissen Ruf, den sie bis in neuere Zeit behielt. Die Partie Santner-Hanne war auf das »Gartl« von Tiers aus über dessen westlichen Steilabfall gelangt und stieg dann auf dem gewöhnlichen Wege zum Gipfel empor. J. Santner hatte mit Alois Vill­grattner auf dieser Route schon früher, am 19. Juni des gleichen Jahres, das Gartl erreicht, und die Stelle, an welcher man dasselbe betrat, benannte später Herr G. Merzbacher — dem wackeren, unerschrockenen Santner zu Ehren — »Santnerpass«. Die Ersteigung der Rosengartenspitze auf diesem Wege wurde in den folgenden Jahren nur selten ausgeführt, da der Anstieg zum Santnerpass im Rufe großer Schwierigkeit stand. Dagegen mehrte sich der Besuch der Spitze auf dem gewöhnlichen Wege von Jahr zu Jahr und es hat sich hierüber mit der Zeit eine stattliche Literatur ge­bildet, die in einer großen Zahl alpiner Zeitschriften und Bücher enthalten ist. Wenn man die Tour auch heutzutage nicht mehr als besonders schwierig bezeichnet, so muss doch gesagt werden, dass die ziemlich steilen Felsen immerhin ziemliche Übung im Klettern und Orientierungssinn erfordern.

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