Rosengartengruppe Dolomiten – Ersteigungen – Die Laurinswand 2813 m – Cima Catinaccio

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(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)Nordwestlich von der Rosengartenspitze, von deren Nord- und Westflanke durch das Gartl getrennt; erhebt sich die Laurinswand, 2819 m und 2811 m. Vom Santner­pass schwingt sich der Grat zunächst zur breiten Kuppe des südwestlichen Gipfels empor, fällt dann, mehrere kleine Felszähne tragend, zu einer nur wenig ausgeprägten Scharte ab, von welcher er zur höchsten Erhebung, dem nordöstlichen Gipfel der ziemlich langgestreckten Laurinswand ansteigt. Dem Grate ertragen weiterhin noch zwei nahe bei einander stehende, kühngeformte Felstürme, dann fällt der Grat mit jähem Ab­bruche zum breiten Laurinspass ab.

Die dem Gartl zugekehrte Seite der Laurinswand ist nicht besonders steil, nur ganz oben zeigen sich größere Wandpartien, gegen Westen aber fällt der Berg mit hohen, jähen Wänden ab, deren Höhe wohl gegen 600 m betragen dürfte.

Die erste Ersteigung der Laurinswand vollführte Georg Winkler aus München.’) Derselbe hat über diese Tour nie etwas veröffentlicht, doch liegt aus dessem alpinen Tagebuche eine Notiz vor, der Folgendes zu entnehmen ist: »16. September 1887. Einkehr in Perra; im Sojaltal (Vajolet), zwischen links Rosengarten und rechts Türmen von Vajolet zum Gartl! Besteigung eines Felszackens, angeblich König Laurinszacken! Die höchste Erhebung, die ich betrat, scheint noch nicht besucht gewesen zu sein; ich hatte diesen Felszacken als einen der Türme von Vajolet bestiegen und gewahrte erst von dort aus die eigentlichen Vajolettürme. Diese (3) König Laurinszacken bilden die Umrahmung des »Gartls« auf der Bozen zugewandten Seite. Die Höhe kommt der des höchsten Vajoletturmes (ca. 2700 m) gleich. Ab 12 Uhr; die höchsten Alphütten im Vajolettale (3 Uhr) boten mir eine Unterkunft.«

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Ohne Zweifel hat Georg Winkler die höchste Erhebung der Laurinswand, den nordöstlichen Gipfel, erreicht. Dieser zeigt in der Tat beim Aufstieg zum Gartl eine stark turmähnliche Gestalt und konnte daher gemeinsam mit den Eingangs erwähnten beiden Felstürmen unter den damaligen Verhältnissen leicht für einen der Vajolettürme gehalten werden, die hier sehr zurücktreten.

Am 14. August 1893 bestiegen F. Benesch und M. v. Smoluchowski die Laurinswand. Dieselbe war damals noch unbenannt und da die Beiden von der Tour Winkler’s keine Kenntnis haben konnten, berichteten sie, dem Berg obigen Namen beilegend, über die vermeintlich erste Ersteigung.2) Der Aufstieg bei dieser Tour er­folgte vom Gartl aus durch ein Couloir, das bis in die Nähe der Scharte zwischen den beiden höchsten Gipfeln reicht. Kurz unterhalb derselben wurde nach rechts zum Grat emporgeklettert und über diesen bald der höchste Gipfel erreicht. Der Abstieg erfolgte auf gleichem Wege. Die dritte Ersteigung gelang L. Treptow mit dem Führer Mühlsteiger am 6. August 1894. Dieselben stiegen vom Laurinspasse über die brüchige Südostwand zum nordöstlichen Gipfel empor und erreichten von diesem aus, teils über den Grat, teils an der Südseite desselben weiter steigend, die bisher unbesuchte, südwestliche Erhebung der Laurinswand, von der sie dann auf dem Wege der früheren Ersteiger zum Gartl abstiegen.

Im Jahre 1895 wurde die Laurinswand dreimal besucht, und zwar zuerst von Herrn Schlesing er aus Berlin mit dem Führer Stabeler, dann von Th. Keidel und

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