Ombrettapass und Val Ombretta – Marmolata – Dolomiten

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(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)Vom Contrin aus wendet sich gegen Osten noch ein Einschnitt in dem Hauptstock unseres Gebietes, das gegen den Ombrettapass hinaufziehende Ombrettatal. Es ist dies ein wahres Kabinetstücklein in der herrlichen Gruppe und verdient ganz besondere Beachtung. Ich habe desselben bereits in meiner früheren Abhandlung über das Contrin besonders Erwähnung getan und gestatte mir im Folgenden eine teilweise Wiederholung.
Vom Contrinhause steigen wir östlich bergan gegen die berasten Hänge, die sich zu den mächtigen Geröllmassen emporheben, welche den Kleinen Vernel (auch Sotto Vernel genannt), einen Zwischengipfel zwischen Vernel und Marmolata, umlagern. Bei dem freistehenden Felsbau, der den Marmolatapass vom Ombrettapass scheidet, wenden wir uns direkt dem Letzteren zu, den erwähnten Felsbrocken nach rechts umgehend. Nach etwa zwei Stunden haben wir die Passschneide, 2738 971, erreicht. Dieselbe bildet ein etwa zehn Minuten langes Verbindungsglied zwischen Marmolata und Ombretta.(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)
Der Ausblick, der sich hier bietet, ist ein wahrhaft großartiger. Zur Linken dehnt sich in langer Flucht die ungegliederte, furchtbar mächtige Südwand der Marmolata, rechts fällt der reiche Bau der Ombretta zum oberen, flachen Ombretta ab, der weiter hinaus von vielfach durchfurchten Felskolossen begleitet wird. Tief darunter ruht das beschattete, düstere Waldgebiet, das die Vorberge umhüllt, die den Lauf der Pettorina begleiten. Die weite Perspektive erscheint vom tiefen Schwarzgrün zum zarten Azurblau abgetönt. Weit draußen überragt der Wunderbau der glänzenden, säulengefügten Civetta die ganze Landschaft, bald tritt an ihre Stelle der gewaltige Pelmo, um wiederum nach einer Wegbiegung der edel geformten, mächtigen Pyramide des stolzen Antelao das Feld zu räumen. Es ist förmlich ein Wettstreit dieser drei herrlichsten Felsriesen , die in fortwährender Abwechslung sich den Rang streitig machen, bis sie schiesslich gleich sieghaft, vereint in stolzer Glorie, das weite Firmament zieren.(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich) Hier lässt uns die Natur ein Bild erschauen, das an Schönheit und Großartigkeit kaum seinesgleichen wiederfindet.
Haben wir den oberen, ebenen Talboden, der wohl früher liebliche Matten getragen haben mag, nun aber von Geröll überschüttet ist, nach etwa zwanzig Minuten durchschritten, so tritt bei der Malga Ombretta eine Wegteilung ein. Der eine Weg. führt hart rechts an dem stürzenden Bach hinein und durch eine kurze Schluchz hinaus zur Malga Sotto di Ciapello; der andere umgeht die Schlucht nach links, indem er sich ziemlich steil eine halbe Stunde linksseitig emporhebt. Oben stehen wir still.(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich) Wir wenden den Blick rückwärts in das vom Ombrettaboden um die Ombretta und den Sasso Vernale nach Südwest ziehende Val Ombrettola. Weltverlassen lagert das wilde Felsental, das vom Vernale, von dem schönen, von glänzenden Eisrinnen durchwobenen Sasso di Val Fredda, vom Monte la Banca und von dem plattengepanzerten, zierlich aufgeschwungenen Monte Fop umstanden ist.
Südlich erschaut das Auge das wunderschöne Val Franzedas mit seinem reichen Bergkranz, aus dem überragend der Monte Alto sich aufbaut, ostwärts aber fällt der Blick tief hinab zur Sottogudaschlucht, an deren Eingang wie ein gewaltiger Markstein der Pizzo Guda schlank in die Lüfte ragt.
Wir ziehen auf vielgewundenem, steil abfallendem Wege zu Thale und erreichen die Sottoguda und mit ihr das Val Pettorina in drei Viertelstunden.

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